Ich war neugierig auf den neuen Roman von Mirjam-Sophie Freigang. Der Klappentext zu Curvy goes wild (Was für ein cooler Titel!) klang ansprechend und so tauchte ich in die Geschichte rund um Stella und Amelia ein.
Stella ist ein junges Mädchen und inzwischen ein regelrechter Star auf Social Media.
Make-up? Makellos.
Haare? Sitzen perfekt.
Outfit? Immer nach der neuesten Mode.
Pfadfinderin Amelia hingegen ist das genaue Gegenteil zu der curvy Influencerin.
Die Art, wie die zwei sich das erste Mal begegnen?
Äußerst kurios, denn Stella erwischt Amelia dabei, wie sie mitten im Wald ein Grab (!) aushebt.
Was hat es damit auf sich? Wer ist diese junge und mürrisch wirkende Frau?
Und ehe man sich versieht, ist man plötzlich mit den beiden jungen Damen mitten durch den Thüringer Wald unterwegs. Was während dieser Zeit im Leben der beiden passiert, darum geht es in diesem Buch.
Mein Leseeindruck:
Ein Buch für Teenager, das sich mit äußerst wichtigen Themen wie z.B. Identität, Wert/Selbstannahme, Schönheitsideale, Ehrlichkeit und der Wichtigkeit echter Freundschaften beschäftigt.
Der Schreibstil ist flüssig und von der Ausdrucksweise her passend zur Zielgruppe gewählt.
Anders als Back into your arms ist dieser Roman nicht in einem christlichen Verlag erschienen, man darf daher nicht mit einer Handlung zum Thema Christsein / Glaube rechnen (was die Autorin auch nie behauptet hat).
Mir persönlich hat die Geschichte gefallen. Ich mochte es, dass die Autorin sich nicht davor scheut, typische Themen, mit denen Jugendliche im Laufe des Erwachsenwerdens automatisch konfrontiert werden, anzusprechen.
Dabei schafft sie es, in eine äußerst unterhaltsame Geschichte auch eine wertvolle Botschaft über oben genannte Themen einzubauen.