Blair MacKenzie liebt ihre Heimat auf der schottischen Isle of Skye, doch das Verhältnis zu ihrem Stiefbruder Tam Buchanan ist seit Jahren zerrüttet. Früher waren sie unzertrennlich, bis Tam sie in einer schweren Zeit im Stich ließ.Ich habe mich unglaublich auf den zweiten Teil der Highland Feelings-Reihe gefreut und wurde nicht enttäuscht. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, wieder nach Hause zu kommen. Nadine Kerger schafft es erneut, die schottischen Highlands so lebendig und atmosphärisch zu beschreiben, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Das wunderschöne Setting war für mich definitiv eines der Highlights des Buches.Auch der Schreibstil hat mir wieder richtig gut gefallen. Er ist leicht, flüssig und unglaublich bildhaft, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Schauplätze waren liebevoll ausgearbeitet und haben perfekt zur Geschichte gepasst.Mit Blair und Tam stehen zwei authentische und glaubwürdige Charaktere im Mittelpunkt. Dennoch konnten sich mich nicht so sehr begeistern, wie die Hauptfiguren aus dem ersten Band. Beide waren mir stellenweise etwas zu stur. Besonders Summer ist mir aus dem ersten Teil sehr ans Herz gewachsen, weshalb My Highland Heart für mich persönlich auch einen kleinen Tick stärker war.Trotzdem hat mir auch dieser Band richtig gut gefallen. Er ist emotional, atmosphärisch und bietet einen wunderschönen Abschluss der Reihe. Am liebsten würde ich noch einmal in die Highlands zurückkehren, vielleicht bekommt ja Maisie irgendwann ihre eigene Geschichte. Darüber würde ich mich riesig freuen.Insgesamt war die Highland Feelings-Reihe für mich eine wunderschöne Entdeckung. Zwei Bücher voller Atmosphäre, Emotionen und Fernweh, die ich sehr gerne gelesen habe.