Die Beweise sind erdrückend. Simon Berger scheint drei Menschen in einem heruntergekommenen Hotel ermordet zu haben. Er selbst wacht in diesem Hotel in einem Zimmer auf, in dem zwei der Leichen liegen. Völlig blutüberströmt und offenbar erstochen. Es sieht wie ein Massaker aus. Er selbst hat keine Erinnerung, ist selbst auch voller Blut und aus seiner Waffe fehlen Patronen. Eigentlich hatte er einen Informanten treffen wollen, von dem er sich Tipps in einem aktuellen Fall erhoffte. Nun ist er auf der Flucht, denn alle Beweise sprechen gegen ihn und ein Tatmotiv hatte er in Bezug auf einen der Getöteten auch. Man macht Jagd auf ihn und er kann mehrfach nur knapp entkommen. Lediglich seine Freundin, ein Kollege und die Rechtsmedizinerin versuchen, Beweise dafür zu sammeln, dass jemand ihm die Taten unterschieben will. Damit tun sie sich schwer, denn jemand lässt, sobald entlastende Beweise auftauchen, dieselben verschwinden. Die Sache scheint aussichtslos. Genauso ist dieser Krimi geschrieben. Man fühlt diese Aussichtslosigkeit hautnah. Fiebert mit, wenn die Freunde neue Spuren auftun. Spürt die Gefahr, wenn sie vom Gegner überrumpelt werden. Sehr intensiv und rasant geschrieben, zum Schluss fast hektisch mit sehr viel Drive. Wendungsreich und mitreißend bis zum Schluss.