Cover & Klappentext
Das Cover ist sehr einfach gehalten und lenkt nur geringfügig die Aufmerksamkeit auf sich. Das ist schade, denn die Story ist es durchaus wert, gelesen zu werden.
Ich wurde in erster Linie durch die Autorin angesprochen, die für mich keine Unbekannte ist, und natürlich dem Klappentext, der sofort zeigt, dass diese Geschichte nicht der gängigen Vorgehensweise entspricht.
Meinung
Calanthe Bloom versucht alles, den beinahe insolventen Blumenladen ihrer Familie nach dem Tod ihres Vaters über Wasser zu halten und sich um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter zu kümmern.
Als sie Tarian Hadez begegnet, hasst sie ihn umgehend. Er vereint alles in sich, was sie verabscheut. Reich, schön, gottgleich und extrem von sich eingenommen.
Eine einzige Berührung sorgt dafür, dass er eine Rune auf sie überträgt, weshalb sie an ihn gebunden ist. Als er entführt wird, trifft sie ihn in ihren Träumen.
Schnell wird ihr klar, dass sie die Einzige ist, die ihn retten kann. Doch gleichzeitig hat jede getroffene Entscheidung große Auswirkungen auf die Gegenwart und ihr Leben.
Aus der Sicht von Calanthe und Tarian wird man durch das Geschehen geführt, wobei der Fokus klar auf Calanthe liegt. Der Einstieg gelingt entspannt, bedingt durch den locker-leichten Schreibstil, der mich sofort angesprochen hat. Ich hatte sofort das Gefühl, in die Geschichte gesogen zu werden.
Im weiteren Verlauf mehrten sich leider gewisse Ungenauigkeiten. Schachtelsätze gingen nicht ganz auf, die Wortwahl war ungünstig und teilweise blieb der Sinn auf der Strecke. Das riss mich immer wieder aus dem Lesefluss. Allerdings vermag ich nicht zu sagen, ob es am Schreibstil oder an der Übersetzung lag.
Calanthe war mir sofort sympathisch. Sie ist eine bodenständige junge Frau, die versucht, allem gerecht zu werden: ihrer kranken Mutter und dem Blumenladen. Ein wichtiger Halt ist ihre beste Freundin Bryn.
Tarian hingegen ist eher abweisend und vergräbt sich in seiner Arbeit. Dennoch spricht er einen sofort an, weil auch er es nicht einfach im Leben hat.
Die Idee, Träume zu nutzen, ist nicht neu. Es kann funktionieren, hat mich aber anfangs etwas verunsichert. Hier ist es in meinen Augen gelungen. Die luziden Träume nehmen einen Großteil in der Geschichte ein, werden aber auch nicht langweilig, weil geschickt mit dem Unterbewusstsein gespielt wird. Hier passt auch die schnelle körperliche Ebene zwischen Calanthe und Tarian, aufgrund der Träume.
Die Entwicklung der Protagonisten ist durchaus glaubwürdig, obwohl es auch hier ein paar Ungenauigkeiten gab, zumindest meines Erachtens. Gerade das Thema Vertrauen, was hier bestimmten Charakteren entgegengebracht wird, war nicht immer logisch, weil gleichzeitig in gewissen Situationen eine ordentliche Portion Misstrauen mitschwang.
Der Plot hat mir insgesamt sehr gefallen. Das Märchen Dornröschen als Grundlage zu nutzen und so eine Geschichte daraus zu machen, ist schon beeindruckend. Die Märchen-Vibes sind kaum noch zu finden. Dafür wurde eine Mischung aus Krimi, Enemies to Lovers mit einer Portion Fantasy daraus.
Das Tempo ist eher zügig, aber nicht rasant, was toll passt. Dabei vergisst die Autorin auch nicht, die Geschwindigkeit zu drosseln, wenn es notwendig ist, was wiederum Emotionen verstärkt. Doch auch die Spannung und überraschende Wendungen kommen nicht zu kurz. Während man als Leser rätselt, wer Tarian entführt hat, ist man sich nicht sicher, wem man trauen kann und wer der Übeltäter ist.
Fazit
Eine interessante Geschichte, die nur noch entfernt an Dornröschen erinnert, garniert mit intensiven Hauptprotagonisten, die toll harmonieren, Krimi-Vibes und einer Dosis Fantasy. Die Autorin präsentiert hier ihren Ideenreichtum und beweist ihr Können.
Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen, die ich auf knappe vier aufrunde, und eine klare Leseempfehlung.
Cover & Klappentext
Das Cover ist sehr einfach gehalten und lenkt nur geringfügig die Aufmerksamkeit auf sich. Das ist schade, denn die Story ist es durchaus wert, gelesen zu werden.
Ich wurde in erster Linie durch die Autorin angesprochen, die für mich keine Unbekannte ist, und natürlich dem Klappentext, der sofort zeigt, dass diese Geschichte nicht der gängigen Vorgehensweise entspricht.
Meinung
Calanthe Bloom versucht alles, den beinahe insolventen Blumenladen ihrer Familie nach dem Tod ihres Vaters über Wasser zu halten und sich um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter zu kümmern.
Als sie Tarian Hadez begegnet, hasst sie ihn umgehend. Er vereint alles in sich, was sie verabscheut. Reich, schön, gottgleich und extrem von sich eingenommen.
Eine einzige Berührung sorgt dafür, dass er eine Rune auf sie überträgt, weshalb sie an ihn gebunden ist. Als er entführt wird, trifft sie ihn in ihren Träumen.
Schnell wird ihr klar, dass sie die Einzige ist, die ihn retten kann. Doch gleichzeitig hat jede getroffene Entscheidung große Auswirkungen auf die Gegenwart und ihr Leben.
Aus der Sicht von Calanthe und Tarian wird man durch das Geschehen geführt, wobei der Fokus klar auf Calanthe liegt. Der Einstieg gelingt entspannt, bedingt durch den locker-leichten Schreibstil, der mich sofort angesprochen hat. Ich hatte sofort das Gefühl, in die Geschichte gesogen zu werden.
Im weiteren Verlauf mehrten sich leider gewisse Ungenauigkeiten. Schachtelsätze gingen nicht ganz auf, die Wortwahl war ungünstig und teilweise blieb der Sinn auf der Strecke. Das riss mich immer wieder aus dem Lesefluss. Allerdings vermag ich nicht zu sagen, ob es am Schreibstil oder an der Übersetzung lag.
Calanthe war mir sofort sympathisch. Sie ist eine bodenständige junge Frau, die versucht, allem gerecht zu werden: ihrer kranken Mutter und dem Blumenladen. Ein wichtiger Halt ist ihre beste Freundin Bryn.
Tarian hingegen ist eher abweisend und vergräbt sich in seiner Arbeit. Dennoch spricht er einen sofort an, weil auch er es nicht einfach im Leben hat.
Die Idee, Träume zu nutzen, ist nicht neu. Es kann funktionieren, hat mich aber anfangs etwas verunsichert. Hier ist es in meinen Augen gelungen. Die luziden Träume nehmen einen Großteil in der Geschichte ein, werden aber auch nicht langweilig, weil geschickt mit dem Unterbewusstsein gespielt wird. Hier passt auch die schnelle körperliche Ebene zwischen Calanthe und Tarian, aufgrund der Träume.
Die Entwicklung der Protagonisten ist durchaus glaubwürdig, obwohl es auch hier ein paar Ungenauigkeiten gab, zumindest meines Erachtens. Gerade das Thema Vertrauen, was hier bestimmten Charakteren entgegengebracht wird, war nicht immer logisch, weil gleichzeitig in gewissen Situationen eine ordentliche Portion Misstrauen mitschwang.
Der Plot hat mir insgesamt sehr gefallen. Das Märchen Dornröschen als Grundlage zu nutzen und so eine Geschichte daraus zu machen, ist schon beeindruckend. Die Märchen-Vibes sind kaum noch zu finden. Dafür wurde eine Mischung aus Krimi, Enemies to Lovers mit einer Portion Fantasy daraus.
Das Tempo ist eher zügig, aber nicht rasant, was toll passt. Dabei vergisst die Autorin auch nicht, die Geschwindigkeit zu drosseln, wenn es notwendig ist, was wiederum Emotionen verstärkt. Doch auch die Spannung und überraschende Wendungen kommen nicht zu kurz. Während man als Leser rätselt, wer Tarian entführt hat, ist man sich nicht sicher, wem man trauen kann und wer der Übeltäter ist.
Fazit
Eine interessante Geschichte, die nur noch entfernt an Dornröschen erinnert, garniert mit intensiven Hauptprotagonisten, die toll harmonieren, Krimi-Vibes und einer Dosis Fantasy. Die Autorin präsentiert hier ihren Ideenreichtum und beweist ihr Können.
Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen, die ich auf knappe vier aufrunde, und eine klare Leseempfehlung.