Zum 10. Geburtstag bekommt Mirko von Tante Polly kein cooles Spielzeug, sondern ein mysteriöses Buch angeblich aus Amerika, erworben unter abenteuerlichen Umständen (die vermutlich stark übertrieben sind). In den Sommerferien darf er die schrullige Tante besuchen, die in einem alten Haus mit zwei Hunden, Brieftauben und ohne warmes Wasser lebt. Er freundet sich mit Monika an, sammelt kuriose Wörter und denkt sich wilde Geschichten aus. Doch dann taucht ein Mann in immer neuen Verkleidungen auf und durchwühlt Pollys Haus ein Spion? Ein Schatzsucher? Je länger Mirko bleibt, desto mehr Rätsel tun sich auf. Was hat es mit dem geheimnisvollen Buch auf sich? Und wie viele von Pollys Geschichten sind eigentlich wahr? (Klappentext)
Welch spannende, aber auch kuriose Geschichte. Nach wenigen Seiten ist man in der Handlung mitten dabei und an der Seite von Mirko. Man erlebt von Anfang an ein altersgerechtes, spannendes, teils mysteriöses Abenteuer. Die Fantasie wird angeregt und die Neugierde geweckt zu erfahren, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Der Schreibstil ist gut verständlich und leicht zu lesen. Man erlebt die Gefühle und Spannungen fast hautnah mit. Die Botschaften kommen gut und verständlich an. Die verschiedenen Charaktere, jeder ist einmalig und einzigartig, sind real vorstellbar. Man merkt, Mirko lässt sich nicht so einfach alles erzählen, sondern er hinterfragt. Ein schönes Kinderbuch