»Ein wichtiges Buch! « Ariane Binder, 3sat Kulturzeit
» Wir waren selten zur selben Zeit glücklich :ein Satz, der Wucht hat, hängen bleibt. Davon gibt es viele im autofiktionalen Roman Co , der Zeugnis und Literatur zugleich ist. « Jana Felgenhauer, Stern
»Ein eindrucksvolles Debüt. Die Kunst dieses intensiven und schonungslosen Textes liegt in seiner Lakonie, in seiner Reduziertheit, die einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht loslässt. Schmellers Protagonistin schweift nicht ab, sondern schaut permanent in den Abgrund. Denn erst wer das Unausweichliche als Teil der Wirklichkeit akzeptiert, hat eine echte Überlebenschance. « Thomas Hummitzsch, intellectures. de
»Rina Schmeller beschreibt in ihrem autofiktionalen Debüt, wie die Liebe schleichend zur Aufgabe wird: zur Lebensaufgabe und zur Selbstaufgabe. Wie sich die Erzählerin im Schatten seiner Sucht aufzulösen beginnt, bevor sie sich Schritt für Schritt aus der Co-Abhängigkeit befreit. Schmellers schonungslos präzise Analyse bricht eines der großen Tabus unserer Gesellschaft und entfaltet dabei eine fast poetische Kraft. « Silvia Feist, emotion
»Schmeller mag in diesem Text über ein bislang unterbelichtetes Thema auch eine Form von Selbsttherapie betreiben. Aber die Form, die sie dafür findet, beeindruckt. Co ist sorgfältig gebaut und ein intensives Leseerlebnis. ( ) Unbedingt kunstvoll an dieser bitteren, harten Geschichte des Scheiterns einer Liebe ist die Verdichtung. ( ) Dieses Buch kann ein Gewinn für Betroffene sein. « Thomas Andre, Hamburger Abendblatt
»Man denkt oft beim Lesen dieses Romans: Warum geht sie nicht? Warum kann sie die Kraft nicht aufbringen? Und diese Verstrickung, dieses Nicht-verstehen-Können, ist aus der Leser:innenperspektive spannend, aber auch frustrierend auf eine gute Art. (. . .) Der Roman weist weder Schuldige noch Opfer aus. Es geht vielmehr um die Komplexität einer solchen psychologischen Beziehung und das ist gut gemacht. (. . .) Schmeller gelingt eine ganz reduzierte Prosa, ein nahezu lakonischer Stil, der in einem unglaublichen Gegensatz zu dem steht, was die Erzählerin an Ungeheuerlichkeiten erfährt. Das funktioniert so gut. (. . .) Man wird in diese Beklommenheit, in diese Angst mit hineingewoben das ist sehr klug gemacht. « Marlen Hobrack, rbb radio3