Er kehrte zurück, um ein scheiterndes Restaurant zu retten. Damit, dass die Toten dazu eine Meinung haben, hatte er nicht gerechnet. Chef Jack Simmering hatte sich geschworen, nie wieder nach Gusteau's Grove zurückzukehren. Zehn Jahre in den hektischen Küchen New Yorks hatten die Erinnerungen verschüttet - die Streitigkeiten, die Entfremdung, den Vater, den er zurückgelassen hatte. Doch als das Familienrestaurant kurz vor dem Aus steht und die Stimme seiner Schwester am Telefon bricht, zerrt ihn die Pflicht in die Küche zurück, aus der er einst geflohen ist. Dann bewegen sich die Schneebesen von selbst. Dann spricht eine Stimme aus den Schatten. Und plötzlich steht Jack dem Geist des Stadtgründers Auguste Gusteau gegenüber. Bald spürt er Erinnerungen in den Zutaten, die er berührt, verstärkt Aromen mit bloßer Absicht und hat Vorahnungen mitten beim Kochen. Diese Küche war schon immer magisch - und durch Gusteau's Grove fließt eine kulinarische Energie, über die seine Familie seit Generationen wacht. Doch ein skrupelloser Konzernchef will genau diese Energie für sich - und benutzt das alljährliche Erntemond-Fest als Deckmantel für ein Extraktionsritual, das alles zerstören würde, was Gusteau's Grove ausmacht. Mit der Hilfe alter Freunde und unerwarteter Verbündeter muss Jack sein Erbe annehmen und seine erwachenden Fähigkeiten meistern. Doch die letzte Zutat, um die Stadt zu retten, ist das Eine, mit dem Jack nie gerechnet hat: die gemeinsame Absicht einer ganzen Gemeinschaft, kanalisiert durch das Essen, das sie schon immer verbunden hat.