Die drei ??? und das Volk der Winde (drei Fragezeichen)

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Die drei ??? sollen Professor Brewster helfen, den sein Neffe in ein zweifelhaftes Pflegeheim gebracht hat. Ein Mordversuch, die Flucht des Professors und ein geheimnisvolles Fossil machen aus der Familienangelegenheit einen schwierigen Fall für das … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die drei ??? und das Volk der Winde (drei Fragezeichen)
Autor/en: Rose Estes

EAN: 9783440140604
Format:  EPUB
Franckh-Kosmos

6. Mai 2014 - epub eBook - 144 Seiten

Beschreibung

Die drei ??? sollen Professor Brewster helfen, den sein Neffe in ein zweifelhaftes Pflegeheim gebracht hat. Ein Mordversuch, die Flucht des Professors und ein geheimnisvolles Fossil machen aus der Familienangelegenheit einen schwierigen Fall für das Trio. Welche Ziele verfolgt der undurchsichtige Anwalt Zindler? Auf wessen Seite steht Brewsters Assistent Martin? Und wie kann der Professor zu einem Indianerstamm flüchten, der längst ausgestorben ist? Die unwegsamen Berge um Comina, wo die drei ??? nach Antworten suchen, halten nicht nur angenehme Überraschungen bereit ...

Leseprobe

Ein Hilferuf


»Justus Jonas – biste das, du da?«, fragte der dürre, runzlige Alte mit krächzender Fistelstimme. In der einen Hand hielt er eine abgewetzte, speckige Schirmmütze, in der anderen einen gefalteten Zettel. »Dann rück was raus, Junge. Ich hab dir hier nämlich nen ganz wichtigen Brief abzugeben. Der alte Mr Brewster sagte, ich krieg was dafür. Na, wie sieht’s aus?«

Misstrauisch musterte er den Ersten Detektiv, der gerade mit schmutzigen Händen vom Reinigen eines ausgedienten, aber noch für den Weiterverkauf durch den geschäftstüchtigen Onkel Titus tauglichen Gefrierschranks gekommen war.

Justus Jonas war nicht ausgesprochen ungehalten über diese Abwechslung. Allerdings nahm er die schmuddelige Figur in den abgerissenen Kleidern ziemlich skeptisch aufs Korn. Doch dann siegte die Neugier.

Er griff in die Hosentasche und zog ein paar Münzen hervor, deren Anblick auf dem ungewaschenen Gesicht seines Gegenübers ein gieriges Grinsen zuwege brachte.

Brief und Trägerlohn wechselten den Besitzer und hurtig trabte der alte Mann zum Schrottplatz hinaus. Worin er die für seinen Zustelldienst kassierten dreißig Cent investieren würde, wollte Justus lieber nicht so genau wissen. Für ein Päckchen Zigaretten würde es wohl reichen.

»Was soll denn das nun wieder?«, wollte der Zweite Detektiv, Peter Shaw, wissen.

»Eine Nachricht von einem gewissen Arnold Brewster«, erklärte Justus, während er das nachlässig zweimal geknickte Stück Papier sorgfältig glatt strich. »Allerdings ist sie mit hartem Bleistift auf ein Papiertaschentuch gekritzelt. Die Schrift ist kaum leserlich.«

»Bringen wir den Schrieb in unsere Zentrale«, meinte Bob Andrews, der Dritte im Bunde der drei ???. »Dort können
wir ihn vielleicht eher entziffern.«

Die Zentrale des Detektivtrios war ein ausgedienter Campinganhänger, der in einem entlegenen Winkel des Lagerplatzes sein verborgenes Dasein fristete. Der Betrieb – Schrotthandel und Trödellager, allerdings mit der hochtönenden, weit über die Grenzen der Kleinstadt Rocky Beach hinaus bekannten Firmierung »Gebrauchtwaren-Center T. Jonas« – gehörte Onkel Titus und Tante Mathilda, bei denen Justus seit seiner Kindheit nach dem Tod seiner Eltern wohnte.

Justus und seine beiden Freunde Bob Andrews und Peter Shaw verbrachten einen großen Teil ihrer Freizeit mit dem Abladen, Einlagern, Instandsetzen und Säubern der von Onkel Titus aus Haushaltsauflösungen und Schrottverkäufen herangeschafften Neuerwerbungen für das Warenlager. Als Gegenleistung hatte Onkel Titus ihnen den alten Anhänger überlassen, den er nach einem Unfallschaden zu einem Spottpreis erworben hatte, und mittlerweile hatten die Jungen das leicht zerbeulte Vehikel für ihre Zwecke mit einem fabelhaften Innenleben ausgestattet: Chemielabor, Dunkelkammer und komplettes Büro mit eigenem Telefonanschluss. Die Fernsprechgebühren brachten sie aus ihren Einnahmen für die Hilfeleistung auf dem Schrottplatz auf, wobei sie es aus Kostengründen natürlich vorzogen, angerufen zu werden, statt selbst Gespräche zu wählen.

Schließlich hatten die auf Diskretion bedachten Jungdetektive rings um den Anhänger hohe Stapel von Schrott und Trödelkram aufgeschichtet, sodass er unbefugten Blicken völlig entzogen war. Kurzum, das einstige Schrottmobil hatte sich zur bestens funktionierenden Geheimzentrale des Juniordetektivunternehmens »Die drei ???« gemausert. Tante Mathilda mit ihrer nüchternen Einstellung pflegte zwar die Ermittlungstätigkeit ihres Neffen und seiner beiden Freunde noch immer als »d
ummes Zeug« abzutun, doch im Grunde wusste sie sehr wohl, dass die drei Jungen im Laufe der Jahre eine recht eindrucksvolle Anzahl Fälle erfolgreich zu lösen gewusst hatten.

Im Wagen drehte Justus das Gelenk am Schirm der altmodischen Schreibtischlampe so nach oben, dass die Glühbirne zur Decke gerichtet war. Sehr vorsichtig spannte er das dünne, weiche Papier über den Rand des runden Metallschirms und befestigte es mit Klebeband. Dann schaltete er erst einmal die Deckenlampe im Wagen aus.

»So, Bob, und nun schreib uns den Text mal schön ab«, gebot Justus. »Das ist deine Spezialität.«

Nun knipste er die Schreibtischlampe an, und der durch das Papier fallende Lichtschein ließ die undeutlichen Schriftzüge etwas klarer hervortreten und hob die auf der weichen Unterlage eingedrückten Konturen der Buchstaben stärker hervor.

»Geschafft!«, rief Bob kurz darauf, und noch während er das letzte Wort abschrieb, färbte sich die Originalvorlage auch schon bräunlich und zerfaserte Justus unter den Fingern.

Neugierig sahen sich die drei Jungen die Worte an, die Bob auf einen Bogen Papier kopiert hatte.

Hallo, ihr drei!

Ich hoffe, dass diese Mitteilung euch erreicht. Ihr seid vielleicht meine Rettung. Bald werde ich alles verloren haben. Mein Neffe Clifford und sein Anwalt Zindler haben mich entmündigt und gegen meinen Willen in das Alten- und Pflegeheim „Golden Hours“ eingewiesen.

Mein Haus mit all meinem Besitz soll am Sonntag versteigert werden. Bitte kommt hierher zu mir. Ihr müsst mir helfen, den Tanzenden Dinosaurier zu retten.

Arnold Brewster

»In einem Pflegeheim hat doch Mr Brewster nichts zu suchen.« Justus schüttelte verständnislos den Kopf. »Er ist zwar alt, aber
er kommt allein ganz gut zurecht. Er hält sogar noch Vorlesungen über Völkerkunde an der Universität Ruxton.«

»Ich mag Mr Brewster gern«, äußerte sich Peter. »Trotz seiner beruflichen Beanspruchung nimmt er sich immer Zeit für einen Plausch mit uns.«

»Ja, und er hat in seinem großen Haus wirklich tolles Zeug, all diese Fossilien und eine herrliche Sammlung von indianischem Kunsthandwerk«, meinte Bob. »Wie kann sein Neffe, dieser Clifford, es sich herausnehmen, diese wertvollen Sachen ohne Einverständnis seines Onkels einfach zu versteigern? Sie bedeuten dem alten Mr Brewster doch so viel. Aber was ist eigentlich ein Tanzender Dinosaurier?«

»Weiß ich auch nicht«, bekannte Justus zögernd. »Vorerst gibt es hier zu viele Fragen und zu wenige Fakten. Ein guter Detektiv sammelt aber zunächst so viele Fakten wie möglich, ehe er einen Fall in Angriff nimmt.«

»Ist das denn wirklich ein richtiger Fall für uns?« Peter schien noch im Zweifel zu sein.

»Unser Motto lautet: ›Wir übernehmen jeden Fall‹, folglich wird jetzt ermittelt«, beschloss Justus.

»Na schön, aber wo fangen wir an?«, fragte Peter.

»Vielleicht wissen Arnold Brewsters Angehörige etwas, das uns noch nicht bekannt ist«, meinte Bob. »Immerhin habe ich den alten Herrn seit Wochen nicht mehr gesehen. Sprechen wir doch mal seine Nichte Marie an. Die ist neunzehn Jahre alt. Sie ist viel sympathischer als ihr Vetter Clifford, und bestimmt weiß auch sie, was hier vor sich geht.«

Bob wollte Marie Brewster in ihrer Wohnung anrufen, aber es ging niemand an den Apparat.

»Und was jetzt?«, fragte Peter.

»Na, Mr Arnold Brewster ist mir zwar lieb und wert, aber ich finde, dass wir uns in diese anschein
end ziemlich verwickelte Familienangelegenheit besser nicht einmischen sollten«, sagte Bob, als die Jungen die Zentrale verließen. »Meine Mutter meint auch immer, man soll sich anderen Leuten nicht aufdrängen. Lassen wir diesen Clifford eben machen – oder wollt ihr euch unbedingt Schwierigkeiten mit ihm einhandeln?«

Nun, was meint ihr? Ich vermute, der Erste Detektiv denkt etwas anders darüber. Wie ich Justus kenne, legt er sich soeben schon in Gedanken zurecht, auf welchem Wege die drei ??? diesen neuen Fall angehen sollten, der zugegebenermaßen Hochspannung verspricht. Und Arnold Brewsters brieflicher Hilferuf hört sich tatsächlich besorgniserregend an. Sich nicht einmischen, sich nicht aufdrängen – ansonsten löblich, doch ist hier solch edle Zurückhaltung am Platze?

»Himmel noch mal, was hängt ihr drei an einem so herrlichen Tag hier im Schrottlager herum?«, rief Tante Mathilda Jonas, die soeben unvermutet auf dem Lagerplatz aufgetaucht war, mit schallender Stimme. »Falls ihr Tagediebe ausnahmsweise einmal nichts zu tun habt, kann ich euch jede Menge Arbeit verschaffen. Zum Beispiel stört es mich schon lange, dass sich um diesen Campinganhänger solche Berge von Gerümpel angehäuft haben. Wenn einer nicht weiß, dass das Ding seit Jahren hier herumsteht, findet er es überhaupt nicht mehr.«

»Aber Tante Mathilda, darum geht es ja eben«, wehrte Justus ab. »Das ist doch unsere Geheimzentrale. Wir wollen ja gar nicht, dass andere von diesem Wagen wissen. Und im Übrigen ist es nicht so, dass wir nichts zu tun haben – wir sind nur am Ende unserer Weisheit. Unser Freund, Mr Arnold Brewster, wurde von seinem Neffen in ein Pflegeheim gesteckt. Da hatten wir gerade beratschlagt, ob wir hier eingreifen sollen oder nicht. Bob meint, wir sollten uns lieber nicht einmischen.«

&
raquo;Dieser Clifford!«, stieß Tante Mathilda erregt hervor. »Arnold Brewster ist ein feiner alter Herr, ich schätze ihn sehr. Und ihm fehlt weiter nichts, tut mir nur leid, dass er in seinem großen Haus seit Jahren allein wirtschaften muss. Er ist in letzter Zeit ein wenig vom Fleisch gefallen, aber gute Hausmannskost würde ihn im Nu wieder auf die Beine stellen. Wenn ihr meint, dass ihr ihm helfen könnt, dann macht euch nur schleunigst auf zu diesem Pflegeheim. Unternehmt etwas!«

»Ja, warum fahren wir nicht einfach zu diesem Heim und reden mit Mr Brewster?«,...


Technik

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