Ryka Aoki hat hier etwas erschaffen, das eigentlich gar nicht funktionieren dürfte, aber es ist absolut magisch.
Okay, ganz ehrlich! Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ein Buch über eine Geigenlehrerin mitTeufelspaktund eineAlien-Familiein einem Donut-Laden mein Herz so komplett zerlegen würde, ich hätte es nicht geglaubt.Auf der einen Seite hast du diese fast schon brutaleRealität und auf der anderen Seite flüchten Aliens vor einem intergalaktischen Krieg und verkaufen Donuts in Kalifornien. Es klingttotal verrückt, fühlt sich beim Lesenaber erstaunlich echtan.Es istkein typisches Sci-Fi-Buch, bei dem man erst mal drei Lexika über Raumschiffantriebe lesen muss. Die Technik ist da, ja, aber sie ist zweitrangig.Die Art, wie Aoki über Musik schreibt, ist fast schon physisch spürbar. Man hört die Geigen förmlich beim Lesen. Und zwischendurch kriegt man einfach nur wahnsinnigen Hunger auf Donuts.