holprig, schwierige Satzkonstruktionen - schade
Das Tal, in dem der Roman spielt, liegt zwischen andern Tälern, die genau gleich aussehen, aber zeitlich jeweils 20 Jahre in der Zukunft oder 20 Jahre in der Vergangenheit liegen. Jedes Tal ist mit einem Zaun als Grenze umzogen und die Bewohner dürfen nicht über diese hinweg. Außer wenn sie eine gut begründete Anfrage stellen und dies vom Consiel genehmigt wird. Auch dann nur in Begleitung, nur gucken - kein Eingreifen.In dem "Jetzt"-Tal lebt Odile mit ihrer Mutter; der Vater ist verstorben.Wir begleiten Odile im ersten Teil in ihrer Jugendzeit: 17 Jahr, geht noch zur Schule, Bewerbung zu Ausbildung steht an. In dieser Zeit sieht sie Besucher aus einem anderen Tal aus der Zukunft. Sie erkennt sie und weiß somit was passieren wird.Wie geht man mit dieser Info um? Wie weit geht Freundschaft?Im zweiten Teil begleiten wir Odile 30 Jahre später. Sie ist bei der Grenzpolizei und begleitet Menschen mit genehmigtem Besuch ins andere Tal.Bei einem dieser Besuche in die Zukunft sieht sie sich selber. Auch hier stellt sich wieder die Frage, wie geht man damit um? Ist die Zukunft im hier und jetzt noch zu beeinflussen? Und wann ist man bereit, sich selber für andere aufzugeben?Ich habe viel über dieses Buch gelesen - viele Rezensionen waren höchst positiv. Meine Erwartungen waren hoch - jedoch so ganz abgeholt hat es mich nicht.Der Plot war sehr gut, aber die Sprache empfang ich so holprig - ich hatte Schwierigkeiten den Satzkonstruktionen zu folgen. Viel Einzelheiten, die der Auto haarklein beschreibt, waren mir viel zu viel.Schade.