Sehr spannende Fortsetzung der Reihe um David Hunter
Das Buch "Verwesung" von Simon Beckett ist der vierte Teil der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Im Vergleich zum Vorgängerband spielt dieser Krimi wieder in England. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mir von der Grundgeschichte sogar noch besser gefallen als Teile 2 und 3 der Reihe. Besonders die lange Einleitung, die acht Jahre vor der eigentlichen Handlung des Romans spielt, war spannend und gut gelungen, sie schaffte eine entsprechend gute Grundlage für die eigentliche Handlung des Buches. Wie jedes Buch der Reihe, das ich gelesen habe, ist auch "Verwesung" ein richtiger Pageturner, den ich in kürzester Zeit gelesen habe. Immer wieder gab es auch überraschende Wendungen. Die Hauptcharaktere sind allesamt sympathisch beschrieben, insbesondere Hunter, doch auch die Antagonisten sind sehr spannende Charaktere, über die man gerne liest.Zwei Kritikpunkte muss ich jedoch anmerken. Teilweise scheint beim Autor viel nach einem ähnlichen Schema zu gehen, dass sich durch alle Romane zu ziehen scheinen, dies war auch in diesem Buch der Fall. Außerdem muss ich sagen, dass das letzte Viertel des Buches inklusive der Auflösung mich nicht wirklich überzeugt haben. An verschiedenen Stellen wirkte besonders das, was Hunter machte und schaffte, für mich eher unrealistisch, ohne wegen Spoilern zu weit ins Detail zu gehen. Außerdem hat mir persönlich auch die finale Auflösung des Mordes nicht zugesagt. Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich werde definitiv auch noch die weiteren Bände der Reihe lesen - 4 von 5 Sterne!