"Das Geheimnis der Frauen" ist ein Buch, welches ich ziemlich schnell nicht mehr zur Seite legen konnte. Die Wechsel zwischen den Jahren 1945 und 2014 in den Kapiteln, die sympathischen Charaktere und die Ereignisse machten das Buch umso spannender und sehr kurzweilig.Es geht zum einen um das letzte Kriegsjahr 1945 im Dorf Giesenbach im Westerwald, wo die Schwestern Hanni und Grete gemeinsam mit Gretes Sohn Max in einem Dorf voller Frauen leben. Eines Tages stürzt ein britischer Pilot im Wald ab, den Hanni vor den Nazis rettet. Gemeinsam mit ihrer Schwester und mit den anderen Frauen im Dorf schaffen sie es, dass der Pilot nicht entdeckt wird. Hanni verliebt sich in den Piloten, was zu einem hässlichen Konflikt zwischen ihr und der lebensfreudigen Grete führt. Und genau dieser Konflikt wirkt bis ins Jahr 2014, in dem Lulu, eine junge Köchin, in ihr Heimatdorf Giesenbach zurückkehrt, um die Dorfkneipe ihrer Eltern zu übernehmen. Ihr Opa Max, der sonst immer sehr offen ihr gegenüber ist, weigert sich, über seine Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg zu sprechen. Besonders seine Reaktion auf Lulus Entdeckung alter, ungeöffneter Briefe bestärkt ihre Entschlossenheit, mehr über seine Geschichte herauszufinden. Doch damit bringt sie nicht nur das Leben ihres Großvaters durcheinander ...Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich kam schnell in die Geschichte rein, die Charaktere waren sehr vielschichtig, besonders Hanni und Grete. Auch der Zusammenhalt zwischen den Frauen, die den Piloten beschützen müssen, wird glaubwürdig dargestellt. Zum einen wissen sie, dass sie dem Piloten helfen müssen, zum anderen haben sie aber auch Angst vor den Folgen, wenn sie erwischt werden. Dennoch bleiben sie stark und behüten das Geheimnis bis ins Jahr 2014. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!