Mit "Mind Control" endet die Bill-Hodges-Trilogie von Stephen King. Nachdem mir "Mr. Mercedes" und "Finderlohn" sehr gut gefallen haben, war ich gespannt auf den Abschluss. Ganz kommt der dritte Band für mich nicht an seine Vorgänger heran, ist aber trotzdem ein sehr gutes Buch.Die größte Veränderung ist der deutlich stärkere übernatürliche Anteil. Nach den eher realitätsnahen ersten beiden Bänden kam das für mich überraschend. Der Richtungswechsel funktioniert, auch wenn mir die bisherige Ausrichtung etwas besser gefallen hat.Eine große Stärke bleiben die Figuren. Bill Hodges, Holly Gibney und Jerome Robinson sind mir über die Reihe ans Herz gewachsen und auch ihr Zusammenspiel gefällt mir wieder sehr gut. Dazu sorgt das Wiedersehen mit Brady Hartsfield für Spannung.Insgesamt ist "Mind Control" für mich der etwas schwächere Band der Trilogie, aber dennoch ein gelungener und spannender Abschluss. Die Bill-Hodges-Reihe hat bei mir insgesamt einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.