Whisky, Mord und schweigsame Schotten
Tod in den Highlands ist mittlerweile der 3. Fall um die Privatdetektivin Alison Baxter und ich freue mich darauf alte Bekannte wiederzutreffen. Wie beispielsweise Profiboxerin Kim, die ich in Band 1 "Sturm in den Highlands" kennengelernt habe. Kim ist mittlerweile als Schäferin tätig, aber ihre Box-Skills sind ihr immer noch nützlich, als sie zwischen eine Jugendgang gerät. Kann sie als positives Beispiel dienen für einen auf Abwege geratenen Jugendlichen?Ich liebe es, dass neben der Hauptstory auch noch Nebenhandlungen die Geschichte bereichern. Auch Alisons Ex ist wieder mit von der Partie und eigentlich hat er ja auch seine sympathischen Seiten, leider kann er nicht treu sein und daher hoffe ich, dass Alison nicht wieder auf ihn hereinfällt ¿.Es ist schon verrückt, was für Preise teilweise für eine Flasche Whisky aufgerufen werden, besonders viel Geld kann man bei Auktionen erzielen, wenn seltene Sondereditionen versteigert werden. Ich mag das Zeug ja ehrlich gesagt nur, wenn es von Schokolade umhüllt ist, also für mich wäre das die absolute Verschwendung. Wenn dann auch noch jemand den teuren Whisky fälscht und ich für das viele Geld nur billigen Fusel ersteigere, würde ich dann morden? Alison muss diskret ermitteln und deckt nebenbei noch einige andere Geheimnisse auf.Gehaltvolle Spannung, sympathische Protagonisten und eine Prise schottischer Humor haben mich bestens unterhalten.Sehr gerne empfehle ich Tod in den Highlands sowie die gesamte Reihe weiter. Der kleine Cliffhanger im privaten Bereich von Alison lässt viel Spielraum für Spekulationen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.