Ulf Schneider, geboren 1968 in Stade an der Elbe, ist ein Mensch, der Umwege nie gefürchtet hat. Er studierte anderes, arbeitete anderes, lebte anderes - bis er bemerkte, dass ihn all diese Wege stets zu denselben Fragen führten: Warum werden Menschen, wer sie sind? Was geschieht in uns, wenn Licht und Schatten sich berühren?
Journalismus, Soziologie, Psychologie und eine lebenslange Leidenschaft für Filme haben seinen Blick geschärft - für Zwischentöne, Brüche, Abgründe. Vieles davon passte nie in klassische Berufsschubladen. Aber alles floss ins Schreiben.
Mit Schwarz wie Asche veröffentlicht er seinen ersten Roman und zugleich den Auftakt der "Schattenfarben"-Trilogie, einer Reise in psychologische Dunkelzonen, toxische Sehnsucht und die feinen Linien zwischen Erlösung und Selbstzerstörung. Ulf Schneiders Figuren sind keine Helden - sie sind Suchende, Gefallene, Getriebene. Und vielleicht gerade deshalb so verstörend vertraut.