
Das Treffen mit Florian ist ein Risiko, das Tessa sich eigentlich nicht erlauben darf. Denn ihr Mann liegt seit vier Jahren im Wachkoma. Seit einem zufälligen Abend in Dresden schreibt sie mit Florian. Aus ein paar Nachrichten wurden tägliche Gespräche, aus Worten wurden Gefühle. Dennoch blieb alles sicher auf Distanz. Bis Florian sie bittet, ihn in einem kleinen Zillertaler Alpendorf wiederzusehen. Er hat zwei Zimmer im Berghotel gebucht. Tessa fährt. Mit schlechtem Gewissen. Mit Zweifeln. Und mit der festen Absicht, nichts zuzulassen! Doch in St. Christoph wartet mehr als nur ein Mann aus ihrer Handywelt. Zwischen majestätischen Gipfeln, herzlichen Gastgebern und einem Frühlingsball kommen sie sich näher - unbeholfen, ehrlich, echt. Und plötzlich fühlt sich ein einziger Tanz richtiger an als alles, was Tessa sich seit Jahren erlaubt hat. Aber wie viel Glück darf man fühlen, wenn zu Hause ein Versprechen wartet? Und kann es einen Frühling geben, der nur ihnen gehört, ohne dass jemand daran zerbricht?
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