Eine kunstvolle Novelle.
Süddeutsche Zeitung, Yvonne Gebauer
Das bewusste Verwischen von Fakt und Fiktion, die Kunst der Virtualität und Medienmanipulation scheint tatsächlich in der Femme fatale eine frühe Meisterin gefunden zu haben. ... Folgerichtig lässt Walter Grond seine Drei Männer in einem Nebel der Ungewissheit irren, der den Reiz erst so richtig verstärkt. Denn eine Gewissheit ist ihnen gemeinsam: Das Rätsel Frau bleibt ungelöst.
APA, Wolfgang Huber-Lang
Ein kritisch-literarisches Denkmal.
NEWS, Dagmar Kaindl
"Drei Männer" besticht durch analytische Klarheit und entzieht sich zugleich ins Gespinst der Legenden, erahnen lassend, dass ein Leben nie abschliessend zu beschreiben ist. Auf raffiniert unaufdringliche Weise legt Grond so eine "digitale Novelle" vor, die sich wie ein gewöhnliches, wunderbares Buch liest.
Der kleine Bund
Gronds Novelle besticht durch analytische Klarheit und Schmucklosigkeit, entzieht sich zugleich aber dem Gegensatz von Dichtung und Wahrheit... Dass Grond die hohe Reflexivität seines Schreibens nie zur Schau stellt, darin besteht seine Meisterschaft.
Der Landbote, Beat Mazenauer
Walter Grond, vermutlich der intensivste Erzähltheoretiker der österreichischen Gegenwartsliteratur, legt diesen Lebenslauf höchst literarisch an. Seht her, so kann man ein Leben einkreisen! ... Walter Grond erzählt nichts Überflüssiges, die Novellenform hält ihn stramm beim Erzählfluß, und plötzlich funktioniert etwas so Altmodisches wie eine exzentrische Biografie auf aktuelle Weise.
Buchkultur
Grond hat eine kurzweilige, gut recherchierte Geschichte über eine bemerkenswerte Frau erzählt.
Wiener Zeitung, Peter Landerl
Obwohl oder gerade weil so wenig von dieser faszinierenden Gestalt enthüllt wird, regt die Novelle einen zum ständigen Weiterlesen an.
literatur.de, Dèsirèen Drothen
Literatur von ihrer besten Art, sehr lesenwert!
SWO Kulturtipps, Uli Rothfuss
Erzählt wird in einfacher, wenn auch gewählter Sprache, nichts mutet kitschig an, der beinahe bombastische Inhalt wird in schlichte Form gegossen, den Schnörkeln des Orients und der Romantik wird mit Reduktion begegnet.
literaturhaus.at, Sabine E. Selzer
Eine feine Novelle zwischen gestern und heute, Ost und West.
Tiroler Tageszeitung, Sabine Strobl
Walter Grond will in dieser Geschichte weder mit Kurtisanenromantik betören, noch läßt er sich vom Ewig-Weiblichen hinan ziehen. Sein sorgfältig komponierter Text führt das mysteriöse Leben dieser Frau als ein Produkt aus Wirklichkeit und Legende vor - und niemand weiß mehr, was Dichtung, was Wahrheit ist.
NDR/Zum Lesen empfohlen, Holger Schlodder
"Drei Männer" ist nach dem Roman "Almasy" Walter Gronds zweite gelungene literarische Annäherung an eine reale Person, welche die Grenze zwischen Okzident und Orient überschreitet.
Bücherbord, Jutta Fenk-Esterbauer
Grond bleibt in diesem Band seinem Interesse an Grenzgängen zwischen Orient und Okzident treu. Seine Novelle ist eine Art Fallstudie zum Imago femme fatale, einem Konstrukt aus den Fantasien, Blicken, Vorstellungen und unbewussten Wünschen wie Ängsten der Männer.
Die Furche, Evelyne Polt-Heinzl