'Verkörperte Medien' spürt fernsehmediale Bildbotschaften in sozialen Interaktionspraxen der Kinder- und Jugendkultur auf. Anhand der eigenproduktiven Methode der Videoinszenierung untersucht die Studie sinnstiftendes Medienhandeln in Form televisuell geprägter Körperinszenierungen. Die interaktions- und metaphernanalytischen Materialinterpretationen führen zu überraschenden Befunden, in denen fernsehmediale Wirkmächtigkeit in einem komplexen Zusammenspiel von Aneignungs- und Distanzierungsprozessen deutlich wird: die Lust am Bilde ebenso wie die Last des Bildes - in frappierender Geschlechterdifferenz.
Constanze Bausch (Dr. phil.) arbeitet am Interdisziplinären Zentrum für Historische Anthropologie an der Freien Universität Berlin.
Pressestimmen
»[I]nsgesamt eine durchaus gelungene Untersuchung. « Tilman Sutter, Josef Wehner, Soziologische Revue, 32/1 (2009)
»Der Studie kommt [. . .] und hier könnte man eine ihrer Stärken sehen eine implizit politische Wirkung zu. « Florian Reinacher, www. literaturkritik. de, 2 (2010)
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