Die Entwicklung in der Ergotherapie und das modellgeleitete Handeln fordern die Ergotherapeuten in ihrem beruflichen Vorgehen heraus. Der Fachausschuss Neurologie des DVE e. V. befasste sich mit der Frage, wie es gelingen kann, die ergotherapeutischen Modelle und Konzepte in den Fokus des alltäglichen ergotherapeutischen Handelns zu stellen. Der vorliegende Tagungsband dokumentiert die vorgestellten Ansätze und Modelle und veranschaulicht sie mit praktischen Beispielen. Unterschiedliche Modelle aus den USA, Kanada und Australien werden vorgestellt und es wird erläutert, wie sie für die praktische Arbeit in der Neurologie nutzbar sind. Die zugehörigen Assessments werden anhand von Fallbeispielen erörtert. Abgerundet wird der Tagungsband durch die Darstellung der Bedeutung von Klientenzentrierung und Betätigung in der aktuellen Forschung und ihren Einfluss auf die Ergotherapie.
Inhaltsverzeichnis
1;Vorwort;8 2;Das ergotherapeutische Paradigma;10 2.1;Christiane Mentrup;10 3;Nur alter Wein in neuen Schläuchen? Oder macht klientenzentrierte und betätigungsorientierte Ergotherapie einen spür- und messbaren Unterschied?;18 3.1;Sabine George;18 4;Das Occupational Therapy Intervention Process Model OTIPM- die Betätigung im Zentrum der ergotherapeutischen Intervention;32 4.1;Barbara Aegler | Daniela Senn;32 5;Alltagsbetätigungen standardisiert evaluieren und klientenzentriert therapieren: Das Assessment of Motor and Process Skills (AMPS);48 5.1;Melanie Hessenauer;48 6;Das kanadische Modell CMOP, die Erweiterung zum CMOP-E und die Vorteile, die das modellgeleitete Arbeiten nach CMOP in der Neurologie bietet;66 6.1;Gaby Kirsch;66 7;CPPF Können Prozessmodelle die Arbeit erleichtern?;84 7.1;Birgit Langer;84 8;Das PRPP-System der Aufgabenanalyse und Intervention;96 8.1;Ulrike Dünnwald;96 9;Occupational Therapy Practice Framework trifft Praxis;114 9.1;Kathrin Reichel | Katrin Böhme;114 10;Der CO-OP Ansatz bei Erwachsenen mit Schlaganfall;130 10.1;Sara McEwen | Sabine Vinçon;130 11;Ergotherapie sucht Topmodelle;148 11.1;Gisela Beyermann;148 12;Nachwort;162 13;Der Fachausschuss Neurologie;163