Dieses Buch regt zum Denken und Diskutieren über Demokratietheorien an: Anhand zwölf Denker - von Platon, über Aurelius Augustinus, Niccolò Machiavelli, hin zu Jean-Jacques Rousseau und Alexis de Tocqueville - zeigt Maria Kreiner von der Antike bis zur Moderne, worin die Idee der Demokratie besteht. Jedes Kapitel des einführenden Lehrbuchs enthält Auszüge aus den Werken des Denkers, in denen wesentliche Gedanken seiner politischen Theorie zum Ausdruck kommen. Es folgen biografische und gesellschaftspolitische Informationen über den Denker und die Zeit, in der sie entstanden sind. In den Interpretationen werden überzeitliche Ideen und theoretische Lösungsmuster für immer wiederkehrende Probleme politischer Gemeinwesen herausgearbeitet. Maria Kreiner ist Politikwissenschaftlerin und arbeitete zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück.
Inhaltsverzeichnis
Danksagung 7
Einleitung 9
Kapitel I: Herodot 17
Historien
Kapitel II: Platon 29
Der Staat (Politeia)
Kapitel III: Aristoteles 49
Politik (Politika)
Kapitel IV: Augustinus 67
Vom Gottesstaat (De civitate Dei)
Kapitel V: Marsilius von Padua 85
Der Verteidiger des Friedens (Defensor Pacis)
Kapitel VI: Giovanni Pico della Mirandola 109
Rede über die Würde des Menschen (Oratio de hominis dignitate)
Kapitel VII: Niccolò Machiavelli 119
Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung
Kapitel VIII: Thomas Hobbes 143
Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen
und bürgerlichen Staates
Kapitel IX: John Locke 177
Zwei Abhandlungen über die Regierung
Kapitel X: Charles de Montesquieu 207
Vom Geist der Gesetze
Kapitel XI: Jean-Jacques Rousseau 243
Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts
Kapitel XII: Alexis-Charles-Henri Clérel de Tocqueville 287
Über die Demokratie in Amerika
Kapitel XIII: Lehren aus der Ideengeschichte die Idee der Demokratie 339
Literaturverzeichnis 351