»Es gibt Bücher, die sind ausgesprochene Lückenfüller - und das von Nic Leonhardt vorgelegte Buch ist so eines, ein wichtiges, und es füllt eine große Lücke. [Das Buch] gehört in jede Theaterbibliothek und in den Handapparat aller Forschenden, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. « Wolfgang Hochbruck, www. theaterforschung. de, 10 (2007)
Besprochen in:www. nahaufnahmen. ch, 7 (2007), Jolanda Heller
»Zahlreiche Abbildungen sowie ein ausführliches Verzeichnis der Berliner Spielstätten von 1860 bis 1900 [. . .] lassen das Bild einer vergessenen Theaterlandschaft entstehen. Dass deren Qualität gerade mit Fragestellungen der Visual Culture und der_Cultural Studies zu beschreiben ist, belegt Leonhardts_Piktoral-Dramaturgie.
»Nic Leonhard hat den spannenden Versuch unternommen, die Entwicklung des Theaters in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Mediengeschichte zu entwerfen. « Nicole Gronemeyer, Theater der Zeit, 2 (2008)
»Es ist das große Verdienst der Theaterwissenschaftlerin Nic Leonhardt [. . .] überkommenen theaterhistoriographischen Deutungsmustern eine ganz andere und ungleich differenziertere Sicht der dramatischen und vor allem theatralen Produktion zwischen 1869 und 1869 und 1899 entgegenzuhalten. Abschließend bleibt festzuhalten, dass mit Nic Leonhardts Studie zur Piktoral-Dramaturgie eine wegweisende Untersuchung zur Theatergeschichte des 19. Jahrhunderts vorliegt, die Neuland betreten hat. « Jan Lazardzig, H-Soz-u-Kult, 9 (2007)
»Die Studie [. . .] zeigt einmal mehr, dass Theater nicht als 'Huis Clos' verstanden werden kann, dass das Theater sich als System - wie jedes andere System - im Austausch mit anderen Systemen befindet, Einfluss nimmt und Einflüsse aufnimmt, einige weiterverarbeitet und einige nicht. Die Bildhaftigkeit spricht dem Theater niemand ab und wie wir heute erleben, hat auch der Text längst nicht ausgedient. « Jolanda Heller, www. nahaufnahmen. ch, 7 (2007)