
Im Zentrum der Untersuchung steht der Begriff der Bürgerschaft in der antiken politischen Theorie und Praxis. Das Buch beleuchtet dieses Phänomen anhand der Grenzkategorie der Nichtbürger, zu denen typischerweise Frauen, Sklaven, Freigelassene und sesshafte Fremde (Metöken) zählten. Sie untersucht das Spektrum sozialer Status, das die antike Polis prägte, und berücksichtigt dabei sowohl ausgrenzende als auch einschließende Tendenzen. Diese werden in ideologische Rahmen eingebettet, die Differenzierungs- und Integrationsstrategien theoretisch fundieren. Die umfassende Analyse stützt sich auf philosophische, rhetorische und juristische Perspektiven, wobei der Schwerpunkt auf den Pythagoreern, den Sophisten, Platon, Aristoteles und Cicero liegt.
Mit Beiträgen von KryStof Bohácek | Nevim Borçin | Giovanni Giorgini | Elena Irrera | Jakub Jinek | Manuel Knoll | Veronika Konrádová | Alberto Maffi | Federica Piangerelli | Philip Schmitz
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Non-Citizens in the City" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.