Ferdinand, dessen Lebensqualität enorm unter dem Arbeitsalltag leidet, wird kurzerhand gekündigt. Das gibt ihm über Umwege die Möglichkeit, sein bisheriges Leben zu überdenken und neu zu justieren. Angefangen von alten Bekanntschaften weiter zu aktuellen Problemen bis hin zu künftigen Möglichkeiten.Wer ebenfalls in den Mühlen des Alltags festsitzt, dem kann man dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Man begibt sich sozusagen mit Ferdinand auf eine Reise und bekommt schön zu sehen, wie es laufen kann. Authentisch macht dieses Buch vor allem, dass die Alltagsprobleme bei Arbeitslosigkeit nicht außer Acht gelassen werden. Wer also denkt, hier ist ein Träumer am Werk, dem sich alles glücklich fügt, der irrt.Um so anspornender für Menschen, die wie Ferdinand festsitzen. Alles in allem eine schöne Geschichte.Trotzdem einige Kritikpunkte:Der Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig. Gedanken und Aussagen sind alle in Dialogform geschrieben, so dass man den Einfruck bekommt, der Protagonist führt fortwährend Selbstgespräche.Ein weiterer Punkt ist die gewählte Sprache. Mitunter hat man das Gefühl, hier unterhalten sich Vorruheständler und keine jungen Menschen Anfang zwanzig.Ich würde das Buch als Urlaubsbuch empfehlen.