Astrid Lindgren (1907 - 2002) hat so unvergessliche Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga geschaffen. Sie wurde u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Cäcilie Heinig, 1882 in Koschmin bei Danzig geboren, entstammte einer jüdischen Familie. 1933 emigrierte sie mit ihrem Mann und ihren Kindern zunächst nach Kopenhagen, schließlich 1940 nach Stockholm.
Walter Scharnweber (1910-1975) arbeitete als Grafiker, Illustrator und Künstler und schuf mit dem Titelbild der deutschen Erstausgabe von " Pippi Langstrumpf" das bekannteste Cover der Nachkriegszeit.
Kurt Vethake, geboren 1920, gilt als einer der wichtigsten Kinder- und Jugendhörspielmacher der ersten Stunde. Als Produzent und Regisseur setzte er vor allem in den 60er und 70er Jahren unzählige Klassiker der Kinderliteratur akustisch in Szene und nahm damit maßgeblichen Einfluss auf den Kinderfunk. Kinder und Jugendliche blieben auch bei seinem kreativen Schaffen als Buchautor Hauptadressat. Kurt Vethake starb 1990 in Berlin.
Peter Schiff (1923-2014), geboren in Neustrelitz, absolvierte seine Schauspielausbildung bei Marlise Ludwig in Berlin. Er debütierte am Theater in Graz und avancierte vor allem an Berliner Bühnen zum beliebten Volksschauspieler. Seit den 60er Jahren stand er für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Neben der Schauspielerei synchronisiert Peter Schiff erfolgreich für Film und Fernsehen und ist Sprecher in vielen Hörbuchproduktionen. Hier benutzte Peter Schiff mehrmals das Pseudonym Peter Larsen.
Richard Friedrich Heinrich Handwerk (1894-1980), geboren in Bremen, nahm nach dem Schulabschluss 1917 Schauspielunterricht bei Max Montor in Hamburg. Im selben Jahr gab er als Julius Wolff in einer Aufführung von Gerhart Hauptmanns Gaunerkomödie " Biberpelz" am Stadttheater Flensburg sein Bühnendebüt. Zu seinen weiteren Bühnenstation zählten das Schillertheater Hamburg (1920-1921), das Bremer Schauspielhaus (1925-1928), verschiedene Theater in Berlin (1928-1942; u. a. Volksbühne, Theater am Schiffbauerdamm). Als Schauspieler war Handwerk vor allem im Charakterfach tätig und verkörperte zumeist Figuren mit komischem Einschlag. Außerdem arbeitete Handwerk umfangreich als Bühnenregisseur und war von 1930-1931 Direktor des Berliner Wallner-Theaters sowie von 1946-1948 Direktor der Komödie in Bremen und fungierte zudem als Herausgeber der Programmhefte der jeweils geleiteten Bühnen. 1934 gab Handwerk in Hans Deppes Komödie " Ferien vom Ich" sein Spielfilmdebüt. Es folgten zahlreiche Auftritte in Film- und Fernsehproduktionen, wobei er auch hier vorwiegend Figuren mit komischem Einschlag verkörperte. Daneben arbeitete er umfangreich als Sprecher für Hörfunk und Filmsynchronisation. Er wirkte bei zahlreichen Hörspielen des SFB und des RIAS mit mit, aber auch bei vielen Kinder- und Jugendhörspielen. Als Synchronsprecher übernahm er ab 1948 über 100 Synchronrollen.
Dr. Michael Nowka, geboren 1952 in Berlin, hatte schon als Jugendlicher erste Auftritte in TV-Filmen wie " Stadtpark" (1963) oder Serien wie " Till, der Junge von nebenan" . Vor allem arbeitet er seit vielen Jahren als Synchronsprecher. Er lieh u. a. Michael Palin (" Ein Fisch namen Wanda" , " Der Sinn des Lebens") und Rick Moranis (" Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" , " Ghostbusters") seine Stimme. Gefragt ist er auch als Synchronautor und -regisseur: " Shrek" , " Jurassic Park 3" oder " The Rock" zählen hier zu seinen Arbeiten.
Margarete Schön, geboren 1895 in Magdeburg als Margarethe Schippang, erhielt privaten Schauspielunterricht bei dem Hofschauspieler Hans Calm in Dessau. 1912 debütierte sie in Freienwalde. Kurz darauf erhielt sie ein Engagement am Stadttheater von Bromberg. Von 1915 bis 1918 gehörte sie zum Ensemble des Deutschen Theaters in Hannover. Von 1918 bis 1945 war sie am Staatstheater Berlin tätig. Seit 1918 erschien Margarete Schön im Stummfilm und überzeugte sofort in Hauptrollen. 1924 spielte sie die rachsüchtige Kriemhild in Fritz Langs Monumentalfilm " Die Nibelungen! . In dem durch Heinz Rühmann populären Film " Die Feuerzangenbowle" spielte sie die Frau des Schuldirektors. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Schön verstärkt beim Funk und trat vorwiegend in Nebenrollen als Schauspielerin in Erscheinung, so auch von 1948 bis 1950 bei der DEFA. Margarethe Schön starb 1985 in Berlin.
Peter Larsen. Pseudonym für Peter Schiff, geboren 1923 in Neustrelitz, absolvierte seine Schauspielausbildung bei Marlise Ludwig in Berlin. Er debütierte am Theater in Graz und avancierte vor allem an Berliner Bühnen zum beliebten Volksschauspieler. Seit den 60er Jahren stand er für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Neben der Schauspielerei synchronisiert Peter Schiff erfolgreich für Film und Fernsehen und ist Sprecher in vielen Hörbuchproduktionen. Hier benutzte Peter Schiff mehrmals das Pseudonym Peter Larsen.