Die Chroniken von Narnia 02. Der König von Narnia als Hörbuch CD
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Die Chroniken von Narnia 02. Der König von Narnia

Nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2006. Ungekürzte Lesung. Originaltitel: The Lion, the Witch and the…
Hörbuch CD
Keiner will Lucy glauben, dass sie durch den Wandschrank im Haus des Professors in einen tief verschneiten Wald gelangt ist, wo sie ein ziegenbeiniger Faun zum Tee eingeladen hat. Abers als sich Peter, Suse und Edmund vor der Haushälterin zwischen de … weiterlesen
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Die Chroniken von Narnia 02. Der König von Narnia als Hörbuch CD

Produktdetails

Titel: Die Chroniken von Narnia 02. Der König von Narnia
Autor/en: Clive Staples Lewis, C. S. Lewis

ISBN: 3870679085
EAN: 9783870679088
Nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2006. Ungekürzte Lesung.
Originaltitel: The Lion, the Witch and the Wardrobe, 3 Audio-CDs.
Empfohlen ab 10 Jahre.
Laufzeit ca. 220 Minuten.
Übersetzt von Christian Rendel Vorgelesen von Philipp Schepmann
Brendow Verlag

1. September 2001 - CD

Beschreibung

London, in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Vier Kinder werden auf dem Land im Haus eines alten Professors vor den Luftangriffen der Deutschen in Sicherheit gebracht. Dort gelangen die Kinder durch einen Wandschrank in das geheimnissvolle Land Narnia. Seit 100 Jahren herrscht dort Winter, ohne dass es jemals Weihnachten wird, denn die Weiße Hexe Jadis hat einen Bann über das Land gelegt.

Pressestimmen

Eiskalt erwischt : Der König von Narnia

"Rufe sie auf! Die Riesen und Werwölfe. Die Gespenster und Menschenfresser. die Vampire und Dämonen . die Hexen, Furien und das Volk der Giftpilze." Mit diesen Worten ruft die böse Hexe ihre Untertanen zum finalen Kampf auf. Denn kriegerisch geht's zu im "König von Narnia", dem zweiten Teil der "Chroniken von Narnia".
Der erste Teil, "Das Wunder von Narnia", erzählte von der abenteuerlichen Reise Digorys und Pollys, der Entstehung von Narnia und wie die böse Hexe dort hin gelangte. Viele Jahre später hat die Hexe soviel Macht erlangt, dass sie das einst blühende Land in eine Eiswüste verwandelt hat. Doch schon ist der Löwe Aslan auf dem Weg, den Bann zu brechen. Aber er alleine kann es nicht schaffen. Nach einer alten Prophezeiung kann dies nur mit Hilfe von "Adamssöhnen" und zwei "Evastöchtern" geschehen. Doch wie sollen diese Menschen nach Narnia gelangen?

Ein Portal öffnet sich

Beim Verstecken spielen verkriecht sich Lucie in einen uralten Schrank. Doch statt gegen die hölzerne Rückwand zu stoßen, stellt sich der Schrank als eine Tür in eine andere Welt heraus. Wie sie vom Faun Tumnus erfährt, handelt es sich dabei um Narnia. Aufgeregt kehrt sie zu ihren Geschwistern zurück, um von diesem Wunder zu berichten. Doch niemand glaubt ihr. Als sich jedoch zu einer späteren Gelegenheit alle 4 Geschwister im Schrank verbergen wollen, gelangen sie gemeinsam in das verhexte Land. Einer alten Prophezeiung gemäß kann der Zauber nur gemeinsam von 4 Menschen gebrochen werden. Doch was noch keiner ahnt: Edmund steht bereits unter dem Einfluss der bösen Hexe.

Edmund hat als einziger der vier noch nicht seinen Platz in der Welt gefunden. Peter, den ältesten Bruder, kann man sich gut als Ritter in glänzender Rüstung mit allen typischen Attributen vorstellen. Susan, die älteste Schwester, zeichnet sich durch ihre Vorsicht, Tat- und Entschlusskraft aus und Lucie ist neugierig, weltoffen, tolerant und bemüht, Frieden zu stiften. Edmund hingegen hat keine Freunde und ist sowohl in der Schule als auch in seiner Familie der Außenseiter. So ist er den vermeintlich freundlichen Einflüsterungen der Hexe gegenüber aufgeschlossen und erkennt erst spät ihre tatsächlichen Beweggründe. Mit Hilfe seiner Geschwister und Aslan findet zuletzt auch Edmund einen Weg, sich selbst treu zu bleiben und seiner Familie und neu gewonnenen Freunden zu helfen.

Es liest, Aslan sei Dank, Philipp Schepmann

Wer bereits "Wunder von Narnia" gehört hat, dem ist die Person der bösen Hexe schon vertraut. Aber sie hat sich geändert, ist mächtiger und noch böser geworden. Dieser Entwicklung trägt Philipp Schepmann besondere Rechnung. Im ersten Teil schien die Hexe manchmal verunsichert, ja ängstlich oder verwirrt. Dies hat sich nun vollständig geändert. Sie ist sich ihrer Macht bewusst und spielt diese gnadenlos aus. Gleichzeitig lassen ihr Größenwahn und ihre Verblendung nicht zu, Fehler einzugestehen oder ihre Taktik zu ändern. Diesen Wahnsinn bringt Philipp Schepmann gekonnt zum Ausdruck. Die Stimme der Hexe klingt schrill und durchdringend, Befehls gewohnt, keinen Widerspruch duldend und ihre Gemein- und Niederträchtigkeit kristallisiert sich in jedem einzelnen Ton. Aslans Stimme hingegen klingt tief, sonor, beruhigend und Vertrauens erweckend. Aber Philipp Schepmann unterlegt diesen väterlichen Ton noch mit einem kaum hörbaren, klitzekleinen so gar nicht zu einem gütigen Herrscher passenden Unterton. Dieser klingt gefährlich, drohend, einschüchternd, Gehorsam und Gefolgschaft einfordernd und signalisiert: "Vorsicht - reiz mich nicht. Denn sonst kann ich auch anders. Und das wird dir bestimmt nicht gefallen!"
Dass seine Stimme perfekt den Werdegang Edmunds vom quengeligen, armen missverstanden Jungen zum entschlossenen, wagemutigen Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit wieder spiegelt, wird vom Hörer schon fast als selbstverständlich vorausgesetzt.

© Wolfgang Haan - www.literature.de - Das Literaturportal

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 24.12.2005

Narnia - in zwei Versionen
Warum die neue Übersetzung kein kraftvolles Deutsch mehr kennt

"Narnia" braucht keine Empfehlung, keine Lobrede und keine Verteidigung mehr. Die sieben Bände von C. S. Lewis haben sich durchgesetzt, und selbst der unschöne Plan eines amerikanischen Verlags, "Narnia"-Fortsetzungen unter Aussparung der christlichen Atmosphäre neu schreiben zu lassen, wurde ad acta gelegt. Zwar haben in den vergangenen Wochen vereinzelte Rabbiner ihre Schäfchen in den Vereinigten Staaten vor dem Kinobesuch gewarnt, aber das verlief weitaus weniger dramatisch als bei Mel Gibsons "Passion Christi".

Das Christliche dieser Bücher ist kein Lehrgehalt, kein Fremdkörper, sondern ein Äther, der die Geschichte durchdringt - die böse Eis-Hexe, die Mensch, Tier und Zwerg versteinern kann, hat den ewigen Winter über die Anderswelt verhängt, einen Frost, in dem es nie weihnachtet - bis am Ende die Kinder mit dem Erlöser-Löwenkönig Aslan den Frühling in das aufblühende Land bringen. Und Lewis ging nicht von einer abstrakten Idee des Monotheismus aus, sondern hielt sich an den europäischen Kulturkompromiß: So, wie wir unsere Jahre nach Christi Geburt zählen, in unsern Wochentagen aber heidnisch-antik geblieben sind, so steht in Narnia das Christliche auf dem heidnischen Grund, und die Welt der Satyrn, Faunen, Nymphen und Kentauren eröffnet sich den jungen Lesern.

Lewis hat Märchen für eine Altersstufe geschrieben, auf der man an Märchen nicht mehr glaubt. Vier Kindern gelingt es, durch eine Schranktür Zugang zu einer phantastischen Welt zu finden, in der die Zeit anders verläuft als bei uns. Peter ist der Älteste, auf dem die ganze Würde dieses Amtes ruht; er plant, überlegt, entscheidet und führt das Schwert. Suse (Susan in der Übersetzung von Hohlbein und Rendel) ist die Praktische; Edmund, der Zweitjüngste, erweist sich als verführbar (die Eishexe hat echten türkischen Honig), und Lucy, die Jüngste, erscheint ein wenig verträumt - aber sie ist es, die den Zugang nach Narnia erst findet.

Die zart kolorierten Bilder von Pauline Bayne, in dem großen Band der Gesamtausgabe reproduziert, fehlen in der Neuausgabe des "Königs von Narnia". Dafür prangen auf dem Umschlag des von Wolfgang Hohlbein und Christian Rendel übersetzten Bandes Motive aus dem Narnia-Film. Wer zahlt, schafft an, wir wollen nach weiteren Gründen nicht fragen. Dafür aber nach der Übersetzung selbst. In der Gesamtausgabe zeichnete für "Der König von Narnia" und "Prinz Kaspian von Narnia" Lisa Tetzner, eine nie genug zu rühmende Bearbeiterin von Märchen aus aller Welt. Sie fand einen wunderbar lakonischen Ton - romantisch war das Buch sowieso schon, und die Sprache konnte durch Schlichtheit nur gewinnen.

Wer nun den neuen Band zur Hand nimmt, wird feststellen, daß er meist dem englischen Satzbau genauer folgt - aber um den Preis alles Charaktervollen der deutschen Sprache. Es ist ein ausgeleiertes, unidiomatisches Deutsch, das die Neuübersetzung leitet: bei Lisa Tetzner "gruselt" es den Kindern, bei Hohlbein/Rendel beschleicht sie ein "unheimliches Gefühl". Bei Tetzner "schneuzt", heute "putzt" man sich die Nase, bei Tetzner ist man "kreidebleich", heute "weiß wie eine getünchte Wand". "Fast sofort" mag man jemanden (Hohlbein/Rendel), bei Tetzner "auf den ersten Blick". Auf "Bestien" trafen die Kinder früher, nun auf "Monster". Das heutige Deutsch, von dem die neue Übersetzung eine gute Probe bietet, krankt an einer schwindenden Prägekraft. Erinnern wir uns, daß unsere Großmütter, so ungebildet sie auch sein mochten, manchmal redeten, als formulierten sie gerade ein Sprichwort, das die Jahrhunderte überdauern würde? Eine solche Großmutter war Lisa Tetzner, und mit Prinz Kaspian stimmen wir den Kampfruf "Für Alt-Narnia!" an.

LORENZ JÄGER

C. S. Lewis: "Die Chroniken von Narnia". Mit Illustrationen von Pauline Baynes. Aus dem Englischen übersetzt von Ulla Neckauer, Lisa Tetzner und Hans Eich. Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2005. 523 S., geb., 34,95 [Euro]. Ab 8 J.

C.S. Lewis: "Der König von Narnia". Aus dem Englischen übersetzt von Christian Rendel und Wolfgang Hohlbein. Carl Ueberreuter Verlag, Wien 2005. 162 S., geb., 12,95 [Euro]. Ab 8 J.

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