Interessant erzählt, toller Stil. Story zum einen packend, zum anderen auch langweilig.
MEINUNGIch mochte an dem Buch die Beschreibung von dem Dorfleben, dem Zusammenhalt, den Gedanken und Geschehnissen. Ich mochte die Kleinigkeiten, die Beschreibungen. Ich mochte es auch, dass es so viele verschiedene Charaktere waren, dass ein richtiges Bild zu all diesen Personen im Kopf entstanden ist. Auch wenn ich nicht jeden einzelnen mochte (muss man ja auch nicht!), fand ich die Dynamiken toll zu verfolgen.Aber: Ich wusste nicht so recht, was mir das Buch eigentlich erzählen möchte. Wohin die Geschichte füht. Deshalb bleibe ich nach wie vor etwas ratlos zurück. Denn auch nach dem Beenden bin ich mir darüber noch nicht im klaren. Ich weiß nun aber immerhin etwas besser, wie das Tier aussieht, nach dem im Kreuzworträtsel immer mal wieder gefragt wird (Die Kurzhalsgiraffe) ;-)Auch wenn es irgendwie gut ist: Als Hörbuch habe ich sehr gerne zuhört, als gelesenes Buch hätte ich es aber wahrscheinlich trotzdem weggelegt, da mich dann glaube ich der Schreibstil nicht ganz gepackt hätte. KLAPPENTEXTSelma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen, verschwinden lassen oder in Ordnung bringen, erzählt Mariana Leky.Was man von hier aus sehen kann ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Hörbuch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt.