Vergebe erstmals den 5. Stern bei dieser Reihe.
Elektra ist die jüngste Schwester, sie lebt in den USA, ist ein Topmodell und hat ein ernsthaftes Drogenproblem. Sie wirkte in ihren bisherigen Auftritten in den anderen Büchern emotionslos, kalt und abgehoben. Dieser Band widmet sich nun ganz ihr und er überraschte mich, da es der bisher beste aus meiner Sicht ist.Um einiges facettenreicher und glaubwürdiger als manch anderer Band, spielt der historische Teil in Ostafrika, wohin es Anfang des 20. Jahrhunderts Cecily aus Manhattan verschlägt. Eine starke Frauenfigur, die ein schwarzes Kind aufzieht und mit ihm zurück nach Amerika geht, um dem intelligenten Mädchen dort eine Chance zu ermöglichen, die sich ihr in Afrika niemals bieten würde.Und auch den Rückblick auf die Freiheitsbewegung der Schwarzen in den USA in den 1960ern fand ich sehr spannend.Natürlich gibt es auch in diesem Band einige Mainstream-Anlehnungen und das Grundmuster der Autorin schimmert ebenso durch, doch das hat mich nicht so gestört, wie in den anderen Bänden.Besonders intensiv fand ich die Erlebnisse in der Drogenklinik. Insgesamt eine sehr hörenswerte Fortsetzung.Es handelt sich um eine gekürzte Lesung mit über 21 Stunden Laufzeit, gelesen von Britta Steffenhagen, Steffen Groth und Simone Kabst. Elektras Stimme ist einfach genial. Fazit: Vergebe erstmals den 5. Stern bei dieser Reihe.