Spannender Thriller mit unerwartetem Ausgang
Wenige Worte machen die aufstrebende Wiener Nachrichtensprecherin Nadine Just über Nacht berühmt: Vor laufender Kamera kündigt sie ihre Ermordung an - zwei Stunden später ist sie tot! Ebenso ergeht es dem Blogger Gunther Marzik nach einer ganz ähnlichen Ankündigung. Während die österreichische Medienwelt kopfsteht, fluten Nachahmerbeiträge und Memes das Netz. Wie soll Fina Plank, die junge Ermittlerin der Wiener "Mordgruppe", zwischen einer echten Spur, einem schlechten Scherz oder schlichtem Fake unterscheiden? Von allen unbemerkt beobachtet ein weiterer Spieler mit Interesse das Geschehen - und bereitet einen raffinierten Schachzug vor ... "Stille blutet" war mein erstes Buch von Ursula Poznanski und auch das erste Buch Mordgruppe-Reihe. Die Geschichte war von Beginn an spannend und hat mich gefesselt. Dass die Erzählperspektiven zwischen Fina und Tibor wechseln, gibt dem Thriller noch mehr Tiefe.Gelesen wird das Hörbuch von Julia Nachtmann, die mir als Sprecherin wieder sehr gut gefallen hat. Was hinter den kurzen Parts steckt, die von einer männlichen Stimme eingelesen wurden und eher unheimlich klingen, ist mir noch nicht ganz klar - bietet aber zusätzliche Spannung.Wie es bei einem guten Thriller sein sollte, war lange unklar, wer der Täter ist und ich hätte mit dieser Wendung nicht gerechnet. Dennoch wird nicht alles aufgeklärt und bietet sicher die Grundlage für die Folgebände, die ich sicher auch noch hören werde.