Ich habe das Buch Villa Rivolta von Daniel Speck als Hörbuch gehört. Was mir als Erstes aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass dies mein erstes Hörbuch dieses Autors ist, das er alleine liest. Bisher kenne ich es nur so, dass er sich mit einer anderen Sprecherin zusammengetan hat. Und ich muss sagen, mir hat die Kombination aus einer Männer und Frauenstimme besser gefallen. Bei den wechselnden Stimmen fiel es mir leichter, zuzuhören, auch wenn meine Gedanken zwischendurch einmal abschweiften.
Bei Villa Rivolta geht es um Freundschaft, Liebe, kulturelle Revolution und um die Familie Rivolta, die früher bekannte italienische Autohersteller waren. Ich habe nach dem Hören des Buches auch ein wenig recherchiert und glaube, dass die Angaben, die der Autor in seinem Buch macht, im Wesentlichen richtig sind. Ich bin bei meiner Recherche allerdings nicht in die Tiefe gegangen.
Im Großen und Ganzen geht es um die Freundschaft der beiden Kinder Piero Rivolta, Sohn des bekannten und reichen Automobilherstellers, und Valeria, Tochter einer Hausangestellten. Valeria verliebt sich zwischendurch auch einmal in Piero ihr wird aber selbst klar, dass der Standesunterschied zwischen ihnen zu groß ist. Beide leben ihre eigenen Leben, begegnen sich jedoch immer wieder und bleiben miteinander verbunden.
Grundsätzlich fand ich die Geschichte nicht schlecht, aber für mein Empfinden hatte sie einige Schwächen im Erzähltempo. Zwischendurch zog sich die Handlung, was mich dazu gebracht hat, sie in diesen Passagen eher zu überfliegen, weil es mir zu langweilig wurde. Für mich gehört das Buch eher zu den schwächeren Werken von Daniel Speck. Und nachdem ich vorher Yoga Town von ihm gelesen hatte, das mir sehr gut gefallen hat, war ich von Villa Rivolta enttäuscht.