Der junge Mönch Ekkehard aus dem Kloster St. Gallen wird als Lateinlehrer auf den Hohentwiel gerufen zur schönen, klugen und herrischen Herzogin Hadwig von Schwaben. Zwischen Klosterzelle und Burgsaal, Vergil-Lektüre und Hunneneinfall entspinnt sich eine Geschichte von verbotener Neigung, Fall und Läuterung, die den Mönch am Ende auf dem Säntis das Waltharilied dichten lässt.
Scheffels Roman von 1855 war der größte Bestseller des 19. Jahrhunderts ein farbenprächtiges, liebevoll erforschtes Bild des zehnten Jahrhunderts, voller Humor, Gelehrsamkeit und Erzählfreude. Wer historische Romane liebt, kommt an diesem Urbild der Gattung nicht vorbei.
Hans Jochim Schmidt liest den vollständigen Roman, ungekürzt.