Declan und Ethan. Manchmal ist es schon erstaunlich, dass das Sprichwort 'Gegensätze ziehen sich an' so zutrifft. Aber wie es sich dann auch oft herausstellt, gibt es trotz der Gegensätze einen Kern, in dem beide das Gleiche wollen: eine liebevolle Partnerschaft auf Augenhöhe.
Ich mochte diese Geschichte der Wilbury Lane Reihe wieder sehr sehr gern. Es war cosy, es war romantisch, es war liebevoll und es hatte diesen gewissen Zauber, als ob eine schützende Hand über die Charaktere wacht.
Mit Ethan konnte ich so herzhaft lachen. Ich liebte die Kapitel aus seinem POV. Er hat so einen ganz speziellen, trocken, ironischen Humor. Später stellt sich noch einiges heraus, und Ethan, ach Mensch. Der arme Schatz. Diesen Greg hätte ich gern auf den Mond geschossen.
Ich finde Ethans Entwicklung einfach nur wunderbar. Er ist ein Charakter, der sich selbst verloren hat und sich wiederfinden muss. Und ihn auf dieser Reise zu begleiten, war einfach so so schön zu lesen.
Mit Declan hat Ethan einen wunderbaren Partner an seiner Seite. Er ist so bodenständig, bedächtig, weiß aber was er will und das ist Ethan.
Und Declans Katze Sherlock ist einfach zum Brüllen. Als ob sie schon von Anfang an wusste, dass die beiden zusammen gehören.
Was mir auch wieder so gut gefallen hat, waren die Begegnungen mit den anderen Charakteren. Ich liebe es einfach, wenn sich die Geschichten überschneiden und ineinander verwebt sind. So bekommen manche Szenen eine andere Bedeutung, wieder anderes erschließt sich neu, man lernt alte und neue Charaktere noch besser kennen, aber was alle gemeinsam haben, ist die Freundschaft der Charaktere und wie sie untereinander für alle da sind, sich gegenseitig helfen und unterstützen und die Wilbury Lane für alle ein Zuhause ist.
Ich hoffe, es gibt nach der Wilbury Lane, noch weitere Projekte, mit dem die Autorinnen und Autoren uns Leser begeistern.
Fazit
Einfach schön.