Jack, 21: 1984 - Chaos und Charakter: Wir schreiben das Jahr 1984. Das nahende Ende der alten Bundesrepublik noch ahnt es niemand. Jack, voller Halbwissen und Unwissen, wird 21 mitten im Orwelljahr. Er ist pfauenhaft-eitel, linkisch und bisweilen unfreiwillig komisch. Sein Aussehen bringt ihm verlässlich immer wieder Sympathien zum Nulltarif. Jack ist Gauner, Hafenarbeiter, Fotomodell, Vertreter, Fabrikarbeiter und vieles mehr. Er geht durch die Ära seiner Jugend, die 1980er, mehr Don Quijote als Don Juan. Er ist der Archetyp des schelmenhaften, durchtriebenen Draufgängers, eine Loki-Figur, der man alles erlauben und durchgehen lassen muss. Zwischen Subtropen und Skandinavien spielend, ist dieses Buch vordergründig ein Coming-of-Age-Roman; es ist auch eine Satire, eine Gesellschaftskritik, eine Reise durch unterschiedlichste Landschaften und durch die Gedanken- und Empfindungswelt eines jungen Mannes, weitab von der Norm.