Wieder gefesselt von der Story im Band 2
Ich hatte schon befürchtet, daß das 2. Abenteuer mit Kommissar Hyronimos Galavakis wohl etwas "leichtere Kost" wäre, doch weit gefehlt.
Die Autorin hat sich ein schwieriges Thema ausgewählt, denn Homosexualität und jugendliche Gruppen mit diesen Neigungen haben es wohl immer noch schwer in einer patriarchal-monotheistischen Bevölkerung und dann noch bei den "Schönen & Reichen". Ein Tabu, das leider auch noch im 21. Jhd. "totgeschwiegen" wird, vor allem wenn die Kirche Hände im Spiel hat.
Wir wissen alle von dieser Seite, daß es dort besonders viele "blutige Hände" gibt, die zu oft zu allen bereit sind.
Die Auflösung der brutalen Morde an drei jungen Männern zieht aber alles in Betracht, was die menschlichen Abgründe betraft und zeigt bei der Aufklärung, daß die am Anfang unter Verdacht stehenden doch nicht die Fäden in der Hand hielten.
Das Buch ist wieder voll mit Spannung und Emotionen und zieht der "reichen Gesellschaft" die Maske vom Gesicht und zeigt verzweifelte Fratzen.
Hyronimos hat noch schwer an an dem Geständnis seiner Yaya "zu kauen", doch Penelope, die Gerichtsmedizinerin, steht ihm tapfer zur Seite . Sowohl bei den schwierigen Verhören der betroffenen Familien, wie auch bei seinem persönlichen Dilemma.
Die Serie hat mich eingefangen und ich freue mich schon auf den nächsten Bank.