In der Lungenheilanstalt "Einfried" begegnet der erfolglose Schriftsteller Detlev Spinell der jungen
Gattin des Geschäftsmannes Anton Klöterjahn, die nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes
zusehends gesundheitlich abbaut und daher einen längeren Aufenthalt im Sanatorium vor sich hat.
Gabriele Eckhof ist nahezu die Einzige, die näheren Kontakt zu dem eigenwilligen Schriftsteller hat. Eines Abends überredet Spinell die junge Frau, am Piano im Konversationszimmer aus Richard
Wagners Oper "Tristan und Isolde" zu spielen. Die aus diesem gemeinsamen Abend resultierende innere Erschütterung beschleunigt den körperlichen Verfall der jungen Frau. Als Anton Klöterjahn mit dem gemeinsamen Sohn nach "Einfried" zurückkehrt, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem Geschäftsmann und dem Schriftsteller, die ein jähes Ende findet, als die Magistratsrätin Spatz plötzlich an der Tür erscheint und den erschütterten Ehemann ans Bett der Dahinscheidenden ruft.