Kurzweiliger Cosy Crime in herrlicher Umgebung. Das macht tatsächlich Lust auf einen Ausflug in die Österreicher Berge.
Die vierköpfige Wiener Familie stolpert gleich zu Urlaubsbeginn über eine Leiche, die angeblich ohne Fremdverschulden in eine Klamm stürzte. Das wird von den Vieren angezweifelt und unter Zuhilfenahme eines selbstgebauten Dummies widerlegt. Trotzdem glaubt ihnen niemand und so gehen sie selbst und äusserst couragiert und engagiert auf Mörderjagd.
Der Zusammenhalt des Quartetts ist klasse, so wünscht man sich (s)eine Familie. Mit Sportlichkeit des Sohnes, fundiertem Wissen der Tochter, handwerklichem Geschick der Mutter und anatomischen Kenntnissen des Vaters gehen die Brunners ihre selbst auferlegte Herausforderung, den Mörder zu finden an. Gewürzt wird die Story mit Lokalkolorit, einer liebenswerten Pensionswirtin, einer ungarischen Opernsängerin und einigen weiteren Charakteren, unter anderem singenden Kühen.
Wer Cosy Crime mit einem Augenzwinkern liest, wird dieses Buch lieben.