Weinen, Lachen, Nachdenken, Nicken, Mitfiebern ¿ ein Roman, der durch alle Gefühlslagen schillert!
Was für ein Debütroman, der trotz so viel Stille, die die Hauptfigur umgibt mit Kraft nachhallt.Und in welchen Varianten die Stille daherkommt ist beeindruckend. Charlie redet nicht viel, zieht sich immer wieder zurück, doch da ist noch viel mehr Stille: das leise Weinen, um der Mutter nicht zur Last zu fallen, das Halskratzen, von dem Charlie glaubt, es sei bloß "die Summer aller Worte", die ihr bislang im Hals stecken geblieben waren und der Freund ihrer Mutter ist auf eine Weise still, die einfach nur laut ist.Charlie fühlt sich wie hinter einer Glasscheibe und auf der anderen Seite ist für alle anderen Party und Gemeinschaft angesagt. Ihre beste Freundin Kati zieht sich aus der Freundschaft zurück und hängt mit den angesagten Kids ab, Charlie ist immer mehr isoliert. Dann kommt Kormelius in die Klasse und auf einmal ist jemand da, mit dem Charlie eine Einheit bilden kann und aus der Stille heraustreten kann."Himmel ohne Ende" ist ein Roman über das Erwachsenwerden, die Hürden dieser Zeit und dem sich finden. Mich hat Julia Engelmann mit ihrer kraftvollen und doch leisen Sprache begeistert. Ich habe endlich mal wieder unzählige Stellen beim Lesen angestrichen, weil mich diese Reise zum Erwachsenwerden, die sich in Charlie und Kornelius abspielt, so berührt hat.