OHNE EIN LETZTES WORT von Reese Witherspoon und Harlan CobenGoldmann Verlag | 432 Seiten | ET: 15.10.2025Übersetzer/in: Thomas Bauer, Charlotte Breuer, Gunnar Kwisinski, Friedo Leschke, Kristian LutzeDass die Schauspielerin sich für Bücher interessiert, ist ja nicht neu. Immerhin hat sie vor einigen Jahren Reese's Book Club gegründet, in welchem sie monatlich ein Buch auswählt und bespricht, welches sie mag und wo eine Frau im Mittelpunkt steht. Aber macht sie das auch zu einer guten Autorin? Von Harlan Coben habe ich bislang ebenfalls noch nichts gelesen. Als ich jedoch gelesen habe, worum es in dem Buch geht, dachte ich mir, dass die Geschichte durchaus vielversprechend klingt.Die Chirurgin Maggie McCabe steht am Tiefpunkt ihres Lebens, denn sie hat alles verloren, was man verlieren kann. Besonders schwer zu schaffen macht es ihr, dass sie ihrer Berufung als Chirurgin nicht mehr nachgehen darf. Daher zögert sie nicht lange, als sie ein mysteriöses Angebot erhält, welches sie endlich wieder zurück in den Operationssaal ruft. Doch die plastische Operation bei einem russischen Oligarchen hat Konsequenzen und Maggie gerät in eine Verschwörung, bei der bald ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht. Allzu sehr möchte ich hier jedoch nicht ins Detail gehen, da ich sonst möglicherweise einiges an Spannung vorwegnehmen würde.Der Thriller hat mir sehr gut gefallen und ich wurde vortrefflich unterhalten. Die Geschichte besticht durch ihre rasante Erzählweise. Dies, in Verbindung mit den Plot Twists, hat dafür gesorgt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Längen gab es für mich kaum. Darüber hinaus wurden hier und da wissenswerte Themen angesprochen, welche ich durchaus interessant fand. Zugegebenermaßen liest sich der Thriller wie ein Hollywood-Blockbuster. Das muss man mögen. Aber es gibt Zeiten, da möchte man sich auch einfach nur einmal gut unterhalten lassen. Für solch einen Fall, kann ich diese Lektüre durchaus empfehlen. Fazit: kein Highlight, aber fraglos mitreißend und kurzweilig.