Ein aussergewöhnlich berührender Roman über das, was vom Leben wirklich bleibt.
Wallace Price ist ein erfolgreicher Anwalt, der sein Leben ausschliesslich der Arbeit gewidmet hat. Für Mitgefühl oder zwischenmenschliche Nähe bleibt kein Raum. Als er plötzlich stirbt, findet er sich in einer Zwischenwelt wieder, in der ihn der sanfte Wächter Hugo auf das Jenseits vorbereiten soll. Doch Wallace ist nicht bereit zu gehen. Er erhält Zeit, um über sein Leben nachzudenken und begreift Schritt für Schritt, was wirklich zählt und dass selbst nach dem Tod noch Veränderung möglich ist.Die Geschichte behandelt grosse Themen wie Trauer, Tod und Loslassen auf eine zugleich ruhige und tief berührende Weise. Mich hat besonders bewegt, wie ein scheinbar kalter und egoistischer Mensch langsam Menschlichkeit entwickelt. Die Begegnungen in der Zwischenwelt sind warmherzig, manchmal traurig, aber auch hoffnungsvoll. Der Roman zeigt, dass selbst im Tod noch Wachstum und Liebe möglich sind. Die Intensität der Emotionen hat mich überrascht und lange beschäftigt. Es ist eine leise Geschichte, die dennoch mit voller Wucht ins Herz trifft.Mein Fazit: Ein aussergewöhnlich berührender Roman über das, was vom Leben wirklich bleibt. Tiefgründig, tröstlich und unvergesslich. 5 Sterne.