Wem kannst du trauen, wenn nicht deiner eigenen Mutter?
Das ist wirklich eine sehr gute Frage, mit der der Klappentext zum Buch eingeleitet wird, da er genau das wiederspiegelt, worum es auch im Buch geht und gleichzeitig eine sehr wichtige Frage aufwirft.
Die Geschichte beginnt damit, dass die Mutter von Mackenzie verstirbt und sie kurz darauf Briefe erhält, die aus dem Tagebuch ihrer Mutter stammen. Gleichzeitig sind dort einige andere Vorkommnisse, die sie stutzen lassen und verschiedene Fragen aufwerfen.
Mir hat nicht nur der Einstieg in das Geschehen sehr gut gefallen, sondern auch der Verlauf und wie die Spannung hier nach und nach aufgebaut wird. Denn Mackenzie wird in diesem Buch als eine sehr eigenständige und interessante Persönlichkeit dargestellt, die nicht naiv ist, sondern durch kleinere Hinweise vieles hinterfragt und den Sachen auf den Grund geht. Doch auch ihr bester Freund EJ hat es mir angetan. Er steht komplett hinter ihr und ist direkt zur Stelle. Alleine beim Tonfall kann er ganz genau sagen, was ihr fehlt, was sie braucht und wie er sie aufheitern kann.
Wir bekommen aber nicht nur Einblicke in das aktuelle Geschehen, sondern erfahren auch mehr über die Vergangenheit von Vater und Mutter. Zu Beginn war ich an dieser Stelle etwas verwirrt, doch gleichzeitig klärt sich dadurch vieles auf und ich war umso schockierter, als die Wahrheit mehr und mehr ans Licht rückte.
Was ich allerdings bis zum Ende nicht verstanden hatte war, wie der Vater bei dem Ganzen mitwirken konnte und um welche Krankheit es hier geht. Da hätte ich sehr gern mehr erfahren, da gerade letzteres immer wieder zur Sprache kam und auch zur Lösung beigetragen hat.