Ich kenne CATAN schon länger und war deshalb gespannt, wie sich das bekannte Spielprinzip als Kartenspiel anfühlt. Wir haben es mit Familie und Freunden ausprobiert und nach der ersten Runde waren die Abläufe schnell klar.
Vieles, was für mich zu CATAN gehört, findet sich auch hier wieder. Man sammelt Rohstoffe, handelt miteinander und baut Straßen und Siedlungen. Diese können später zu Städten und schließlich zu Metropolen ausgebaut werden. Gerade beim Handeln kommt schön Bewegung in die Runde, weil man immer wieder schauen muss, was man selbst braucht und worauf die anderen aus sind.
Auch die Ritter und Ereignisse gefallen mir. Der Räuber kann einem durchaus einen Strich durch die Rechnung machen und sorgt dafür, dass man seine Rohstoffe nicht völlig sorglos sammeln kann. Ritter können dabei von Vorteil sein.
Die Regeln fand ich beim ersten Lesen nicht ganz so schnell erklärt, wie ich erwartet hatte. Nach ein paar Zügen lief es aber rund. Die Karten sind schön und detailreich gestaltet und auch das kompakte Format gefällt mir sehr gut.
Für mich eine gelungene Alternative zum großen CATAN. Die Runden sind kürzer, trotzdem muss man überlegen, tauschen und die Mitspieler im Auge behalten. Gerade für einen Spieleabend mit Familie oder Freunden werden wir es bestimmt noch öfter hervorholen.