Der Typ (Peter) ist einfach ein ganz normaler Polizist. Kein Schicksal, keine Prophezeiung. Und dann steht er nachts am Tatort und nimmt die Aussage von einem Geist auf, als wäre das das Normalste der Welt. Magie ist hier nichts Schönes oder Glitzerndes. Das ist Arbeit. Lernen. Fehler machen. Kopfschmerzen bekommen. Wenn du Mist baust, musst du mit den Konsequenzen leben .Und London ist nicht nur Kulisse, sondern fühlt sich wie eine eigene Figur an. Vor allem die Flussgötter - die Themse als politische Macht fand ich überraschend cool. Das ist Mythologie, aber komplett in den Alltag eingebaut.Plötzlich geht es nicht mehr nur um "oh, Magie ist ja spannend", sondern darum, was das alles anrichtet. Der Bösewicht ist auch nicht einfach nur böse, sondern eher ein Warnschild: So endet es, wenn Magie ohne Kontrolle benutzt wird.Der Stil ist trocken, sehr britisch, teilweise fast nüchtern - das muss man mögen. London ist viel älter, viel gefährlicher - und Magie ist da. Sie wird nur offiziell ignoriert.