Ich habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.
Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere Atmosphäre etwas, das ich in Thrillern gern habe, weil es brenzlige Situationen und Plottwists noch ernster wirken lässt und ab und an auch für eine Gänsehaut gut ist.
Darin versteht sich der Autor meisterlich.
Auch die Grundidee des Thrillers finde ich wirklich ansprechend.
Leider bringt dies dem Thriller gar nichts, wenn die eigentlichen Geschehnisse nicht mindestens genauso eine Wirkung haben. Und die hatten sie leider auf mich nicht.
Manchmal habe ich mich beim Lesen erwischt, wie ich gedanklich abgedriftet bin, weil es stellenweise wirklich langweilig wurde.
In solchen Momenten hatte ich den Eindruck, dass der Informationsfokus mehr auf den nebensächlichen Themen lag.
Die Haupthandlung kam mir dann immer komplett unwichtig und oberflächlich vor. Rückblickend ist dies etwas zu häufig passiert.
Mich konnte dieser Thriller einfach nicht packen und zum Dranbleiben motivieren, weshalb ich auch länger als vier Wochen daran gelesen habe.