Beeindruckender Roman mit einem einzigartigen Schreibstil.
Wieder so ein ungewöhnlicher und starker Roman von Nell Leyshon der mir richtig gut gefallen hat. Ein Bauernmädchen Namens Mary, die tagein und tagaus, neben ihren Schwestern den ganzen Tag auf dem Hof schuften muß, damit die Großfamilie überlebt. Ein einfaches, entbehrungsreiches und wenig liebevolles Leben. Und Mary, deren Haare die Farbe von Milch haben, hat auch ein loses Mundwerk für damalige Zeiten, aber ihr Herz am rechten Fleck. Das Geld ist knapp und als der örtliche Pfarrer eine Magd sucht, verscherbelt der Vater seine jüngste Tochter ans Pfarrhaus. Ich mochte wirklich alles an dem Buch. Die einfache Sprache, den Rhythmus und Stil. Es ist so dieses andere erzählen der Protagonistin das mich gefesselt hat. Eigentlich genau der Zeit angepasst in dem die Geschichte spielt. Ein Roman auf den sich der Lesende einlassen muss. Wenn das gelingt wird man mit einer großen Geschichte belohnt.