Eine interessante Idee, aber insgesamt doch sehr langatmig und ein wenig schräg.
"Ein Buchbinder kommt einmal im Monat. Ihr müsst doch schon von ihnen gehört haben. Sie binden das Leben der Menschen in Bücher." S. 354Inhalt:Bücher werden verachtet, denn sie sind gefährlich. Warum? Das weiß Emmett noch nicht, als er dennoch in die Lehre zum Buchbinder geschickt wird. Dort erfährt er mehr über seine Gabe und welche Macht die Geschichten haben. Emmett kann Menschen ihre dunklen Erinnerungen nehmen. Doch was ist mit ihm selbst? Wurde ihm noch keine Erinnerung genommen?Cover:Das Cover ist wunderschön in blau und rot gehalten mit filigranen Blumenornamenten. Man sieht Emmett wie er mit einem Stapel Bücher über eine Wiese geht.Meine persönliche Meinung:Ich habe mich total auf das Buch gefreut, da der Klappentext vielversprechend klang und ich mir dachte, es könnte eine wirklich interessante Geschichte werden. Ziemlich schnell wurde das dann irgendwie ein wenig gruselig. Fast zu viel Fantasy ... und danach war es alles in allem langweilig. Aufschwung gab es 2x, wenn durch einen neuen Teil ein Perspektivenwechsel war. Die Liebelei von Emmett ist ganz nett, aber fühlt sich irgendwie komisch an. Man hat das Gefühl es spielt in einer ganz alten Zeit und dann ist es fast schon erzwungen das Thema Schwul sein und outen einzubringen. Schade, dass es so langatmig war und irgendwie auch ohne Inhalt. Wobei das Thema die Geschichten von Leuten in einem Buch zu binden, ja durchaus mal eine interessante Idee gewesen wäre.Fazit:Eine interessante Idee, aber insgesamt doch sehr langatmig und ein wenig schräg.