Bereits zum dritten Mal entführt uns Susanne Oswald nach Callwell am schottischen Loch Lomond. Wie bereits von den Vorgängerromanen gewohnt, sind wieder sämtliche Figuren durchweg liebevoll gestaltet.
Ich kann einfach nicht genug bekommen von den liebevollen Figuren am Loch Lomond. Maighread und Chloe sind definitiv in ihrer Wahlheimat angekommen und glücklich mit ihrer jeweiligen Entscheidung. Doch reine Ruhe und Beschaulichkeit scheinen auf Dauer auch nicht zu reichen. So beschließen die Freundinnen, am Loch Lomond ein Handarbeitsfestival auszurichten.
Alles läuft weitgehend geplant, bis sich plötzlich ein großes Drama anbahnt, als Maighreads Freund Joshua in Seenot gerät. Und wieder zeigt sich hierbei der wundervolle Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Dabei schafft es die Autorin, eine derart hochemotionale Atmosphäre zu schaffen, dass die Leser*innen gar nicht drum herum kommen, bis zum Schluss mitzufiebern und zu leiden.
Der Schreibstil ist unkompliziert und flüssig, so dass die Lektüre mal wieder viel zu schnell vorbei war. Aber glücklicherweise stehen bereits weitere Fortsetzungen in meinem Regal, die nur darauf warten, an den Loch Lomond zurückzukehren und mich in dieser wundervollen Gemeinschaft zu verlieren und rundum wohlzufühlen.