Poppy Bridgerton ist eine neugierige junge Dame und möchte niemanden heiraten, der nicht mit ihrem Intellekt mithalten kann. Von London verschlägt es sie nach Dorset, wo sie sich am Strand umsieht und so auf eine Höhle stößt. Sie findet Schmugglerware und wird wenig später von den Schmugglern überrascht, die sie auf ihr Schiff entführen. Als Poppy wieder zu sich kommt, befindet sie sich in der Koje von Kapitän Andrew James. Einen Aufenthalt auf einem Schiff voller Männer, in der Kabine des Kapains würde Poppys Ruf ruinieren. Doch Poppy ahnt nicht welcher junge Gentleman Andrew James wirklich ist.Das hab ich bei einem historischen Buch nicht erwartet. Das Buch spielt weder in London noch auf einem der Anwesen, wie es bisher der Fall war, und genau das fand ich ziemlich cool.Poppy ist Anfang zwanzig und stellt jede Menge Fragen. Sie ist neugierig und treibt so schon mal Kapitain James auf die Palme. Die meiste Zeit verbringt Poppy in der Kabine und doch hab ich das Buch nicht als langweilig empfunden. Die Gespräche zwischen Poppy und Andrew haben mich gut unterhalten und ich hatte das Gefühl mit an Bord zu sein und durch das Bullauge zu blicken.Auch Andrew mochte ich gerne. Er ging gut mit Poppy um und auch seine Leute hat er mit Respekt behandelt.Die Schauplätze fand ich toll beschrieben, sie wurden regelrecht lebendig vor meinem Inneren Auge und auch durch die Kapitel bin ich gut durchgekommen. Wo ich bei dem zweiten Band teilweise Längen und etwas Langweile hatte, fand ich war dieses Buch abenteuerlicher. Auch am Ende fand ich es spannender, als seine Vorgänger.