Ein gelungener Auftakt und eine interessante Welt, mit Luft nach oben. ¿
Ich bin mir noch etwas unsicher, was ich insgesamt von dem Buch halten soll. Es ist relativ kurz, funktioniert aber dennoch als solider Auftakt der Reihe. Zwischendurch hatte die Geschichte für mich einige Längen und wenig Spannung, was sich gegen Ende jedoch deutlich verbessert hat.Der Aufbau der Welt hat mir gut gefallen. Trotz der wenigen Seiten wird das Setting verständlich erklärt. Besonders Lighthaven konnte ich mir sehr gut vorstellen und die Hierarchien wurden ebenfalls verständlich erklärt, sodass mir im Worldbuilding nichts Wesentliches gefehlt hat.Alexis ist eine starke Protagonistin, die gelernt hat, sich durchzusetzen, was als Fehris auch notwendig ist. Dennoch hat mir bei ihr etwas mehr Tiefe gefehlt, wodurch ich mich emotional nicht vollständig in sie hineinversetzen konnte.Nate ist ihr bester Freund, ihr heimlicher Crush und gleichzeitig Prinz des Reiches. Teilweise hat er mich etwas genervt, da er Alexis deutlich weniger zutraut, als sie eigentlich leisten kann. Ich habe allerdings das Gefühl, dass er langfristig vielleicht gar nicht ihr Love Interest bleiben wird. ¿Cael hingegen mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er ist ein Mensch, wirkt verständnisvoll und scheint Alexis wirklich zu sehen, auch wenn sie ihm nicht viel über sich erzählen kann und ist definitiv mein Favorit. ¿Besonders schön fand ich außerdem, dass im Buch immer wieder Illustrationen zu einzelnen Szenen eingebaut sind. Das lockert die Geschichte auf und unterstreicht einige Momente auf eine sehr schöne Weise. ¿Man merkt deutlich, dass der erste Band vor allem als Einführung in die Welt und die Geschichte dient. Das Ende macht jedoch neugierig darauf, wie sich alles weiterentwickelt.Alles in allem ist Dreamcatcher ein solider Auftakt mit einer interessanten Welt, der mich trotz einiger Schwächen gut unterhalten hat. Ganz in seinen Bann ziehen konnte mich das Buch jedoch nicht, weshalb ich 3,5 von 5 Sternen ¿¿ vergebe.