Die deutsch-französische Kommissarin Marie Mercier hat den Bauerhof ihrer Großeltern geerbt und möchte dort eine Auszeit verbringen. Gemeinsam mit ihrer lebensfrohen Großtante, einer begnadeten Köchin mit Herz und Temperament, möchte sie zur Ruhe kommen und das Landleben genießen.
Doch kaum ist Marie angekommen, wird die Idylle jäh gestört: Ein Biker stirbt unter mysteriösen Umständen.
Obwohl sie offiziell nicht zuständig ist, beginnt Marie auf eigene Faust zu ermitteln, sehr zum Missfallen des zuständigen Kommissars, der weder von ihren Methoden noch von ihrer Einmischung begeistert ist. Zwischen den beiden entstehen nicht nur fachliche Spannungen, sondern auch ein reizvoller Schlagabtausch
Loorberglanz von Julie Dubois ist die perfekte Urlaubslektüre für alle Krimi-Fans. Die Autorin entführt ihre Leserinnen und Leser ins idyllische Périgord im Südwesten Frankreichs, die lebendigen Beschreibungen von Essen, Natur und Wetter wecken sofort Reiselust und schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Marie Mercier ist eine ausgesprochen sympathische Figur: schlagfertig, empathisch und zugleich kompetent in ihrer Arbeit. Besonders rührend ist das Verhältnis zu ihrer Großtante Léonie und ihr gemeinsames Zusammenleben, das dem Krimi eine warme, persönliche Note verleiht. Man fiebert bis zum Schluss mit, der Roman einhält die ein oder andere überraschende Wendung.
Neben den spannenden Ermittlungen erlebt auch Marie selbst eine Charakterentwicklung, am Anfang wirkt sie unnahbar, aber je mehr man sie kennenlernt, desto mehr schließt man die Protagonistin in sein Herz, und die eingebaute Liebesgeschichte ist einfach zuckersüß.
Der perfekte Cozy Crime Roman, egal ob für den Urlaub, oder daheim auf der Couch