Spannende und lustige Szenen. Die Fäden laufen zusammen. Das Ende war mir etwas zu überdramatisch, aber insgesamt gut zu lesen.
Der Grund, warum sich Cassie dem Programm der Naturtalente beim FBI angeschlossen hat, war, weil sie hoffte den ungelösten Fall ihrer verschwundenen Mutter vor fünf Jahren aufzulösen. Jahrelang musste sie davon ausgehen, dass ihre Mutter tot ist. Doch jetzt stellt sich heraus, dass sie noch lebt und gemeinsam mit ihren vier Naturtalentenfreunde ist sie auf der Spur, um diese zu finden. Doch sie begeben sich in große Gefahr, denn ihre Mutter ist in eine Art Sekte von Serienkillern hineingerutscht. Mit diesem Buch schließt sich ein Kreis. Es endet wie die Reihe angefangen hat. Endlich gibt es eine Auflösung in dem Fall mit Cassies Mutter.Es hat sich spannend lesen lassen. Von der Spannung und den Wendungen gab es hier in dem Band wohl den höchsten Anteil. Dennoch ist es nicht mein Lieblingsband (dieser bleibt Band 3), weil mir die Entwicklung und was das am Ende wirklich für abstruse Wendungen waren, nicht gefallen hat. Das hat sich ja leider schon am Ende vom dritten Band angekündigt und da hatte ich schon meine Bauchschmerzen damit.Dennoch fand ich Dreiviertel des Buches gut, auch wenn ich es etwas schade fand, dass Lias und Michaels Hintergrundgeschichten in diesem Band kurz mit abgearbeitet wurden. Deans Geschichte wurde sich ausführlich im zweiten Band gewidmet und auch Sloan hat im dritten einen großen Anteil bekommen.Gerade bei Lia hätte man noch so viel machen können. Stattdessen hat man es mit diesem Abschlussband und der Auflösung von dem Fall von Cassies Mom verbunden. Ich finde das, gerade nachdem ich es nun beendet habe, unbefriedigend. Positiv möchte ich anmerken, dass mir gefallen hat, wie man hier miträtseln konnte, wie die ganzen Zusammenhänge sind. Dass man mehr über Cassies Mom erfahren hat und dass hier eine neue Figur eingeführt wurde, die mir auch ziemlich gut gefallen hat. Tatsächlich bin ich auch etwas traurig, dass es nun schon zu Ende ist. Ja, bei der Reihe handelt es sich nicht um eine typische Krimireihe, wo man auch mal den ein oder anderen Band weglassen könnte und man diese trotzdem verstehen würde. Hier sollte man alle vier Bände und auch in der Reihenfolge lesen, weil sich die einzelnen Bände gerade im vierten Band verbinden. Daher ist es auch in Ordnung, dass man nun Schluss ist, aber rein theoretisch könnte man die Reihe nun locker weiterführen und diese dann wie eine typische Krimireihe handhaben.Dreiviertel der Geschichte haben mir also recht gut gefallen. Es gab spannende Passagen, aber auch wieder lockere, bei der ich das ein oder andere Mal schmunzeln musste.Doch das Ende war mir einfach zu viel des Guten. Es hat das Ganze mir wieder das Gefühl der Unglaubwürdigkeit gegeben, wie ich es im ersten Band verspürt habe. Die Zusammenhänge waren mir einfach zu viel und haben es unrealistisch wirken lassen. In meinen Augen wollte da die Autorin zu viel Dramatik, die in dem Ausmaß meiner Meinung nicht nötig gewesen wäre. Fazit:Der letzte Band hat mir gut gefallen, nur das Ende war mir zu überdramatisch. Insgesamt hat mir die Reihe Spaß gemacht und war auch spannend. Nach dem ersten Band war der Funke noch nicht ganz übergesprungen, weil ich auch Bedenken wegen den jungen Figuren hatte. Doch ab den zweiten Band habe ich mich daran gewöhnt und bereits meine Lieblinge herausgepickt. Sie ließ sich gut lesen und war etwas für Zwischendurch. 4 Sterne für Band 4 (und auch die Reihe an sich).