Ein gefühlvoller Re-Read mit liebenswerten Figuren, viel Kleinstadtcharme und einer Atmosphäre, in der man sich sofort zuhause fühlt.
Schon nach wenigen Seiten war dieses vertraute Gefühl wieder da: Boonsboro wirkt in Rosenzauber erneut wie ein Ort, an den man gern zurückkehrt und an dem man sich sofort wohlfühlt. Für mich war dieser Re-Read deshalb von Anfang an etwas Besonderes, weil die Geschichte wieder genau die Wärme und Atmosphäre entfaltet hat, die ich schon beim ersten Lesen so mochte.Vor allem Clare und Beckett haben mir erneut sehr gut gefallen. Beide sind sympathische Hauptfiguren, deren gemeinsame Geschichte sich angenehm und stimmig entwickelt. Dabei schafft Nora Roberts es wieder einmal, Gefühle glaubwürdig zu erzählen, ohne dass die Handlung zu kitschig wirkt. Genau das mag ich an ihren Romanen so sehr.Besonders schön fand ich außerdem das Setting. Boonsboro ist hier nicht einfach nur Kulisse, sondern ein Ort mit ganz eigener Ausstrahlung. Alles wirkt lebendig, vertraut und einladend, sodass man beim Lesen schnell das Gefühl bekommt, selbst ein wenig dort zu Hause zu sein. Gerade diese Wohlfühlatmosphäre hat für mich einen großen Teil des Charmes ausgemacht.Auch insgesamt hat mich die Geschichte wieder sehr überzeugt. Der Roman liest sich flüssig, die Handlung ist stimmig aufgebaut und durch die besondere Mischung aus Romantik, Wärme und Kleinstadtflair wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich zeigt sich hier erneut, warum Nora Roberts solche Geschichten so gut schreiben kann.Rosenzauber ist für mich ein wundervoller Auftakt der Blüten-Trilogie, der mit liebenswerten Figuren, einem atmosphärischen Setting und ganz viel Herz überzeugt. Ein Re-Read, der mir wieder einmal gezeigt hat, wie schön es sein kann, in diese Reihe zurückzukehren.